Archiv der Kategorie: Leben

Der Schlapphut

In meiner Nachbarschaft wohnte jemand, dem ich im Nachhinein größten Respekt zolle. Er war nach einem Unfall an einem Knie mit der Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, konnte den Unterschenkel nur noch ein wenig vor und zurück bewegen.
Trotzdem ist er seinen täglichen Arbeitsweg, hin und zurück immerhin 50 km, mit dem Fahrrad gefahren. Er war Mechaniker von Beruf und baute in eine Kurbel seines Rades ein Zwischengelenk ein, so dass er sein lädierte Bein nur ein wenig hoch und runter bewegen brauchte. So konnte er weiter Radfahren, blieb trotz seiner Beeinträchtigung in Bewegung

…das Beitragsbild ist 2018 auf der Wasserkuppe entstanden, bei dem jährlich stattfindenden  Röhn-Radmarathon. Dort hatte ich mich für den „Bimbach 400“ angemeldet, Samstag 156 km und Sonntag 258 km, insgesamt mit ca. 7000 Höhenmetern. Der Hintergrund für meine Anmeldung war eine kollektive Erniedrigung der beiden Vorstandsmitglieder des Vereines, in dem ich ehrenamtlich als Trainer für den Rennradsport arbeitete. Im Vorjahr hatte ich am Sonntag „nur“ eine Strecke von 200 km gefahren, war mit über 90 kg Körpergewicht viel zu schwer für diese Bergetappen, die anderen Beiden aber die 258 km-Strecke.
Sie waren sich Beide im Gruppenchat darüber einig, dass ich den „Schlapphut“ gemacht hätte.

Ich wollte mir jetzt selbst, auch den beiden Vorständlern, beweisen, dass ich das schaffen kann, sogar „Bimbach 400“ schaffen kann, hatte dafür extra 10 Kg abgenommen und im dem Jahr schon früh mit dem Training angefangen.

Der Erfolg meines „Bimbach 400“ im Jahr 2018 war, dass sich mein linkes Knie meldete, genauer der Meniskus. Der, wie ich jetzt weiß, zu 50% eingerissen ist, schon vorher eingerissen war, normaler Verschleiß.

Keiner darf Dir einen Schlapphut aufsetzen. Du kannst alles schaffen, beweise es dir selbst. Beweise, dass du für dich die Verantwortung trägst.

Bleibe in natürlicher Bewegung.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

https://h-art-mut.com/2021/01/29/der-bedingungslose-generationenvertrag/

https://h-art-mut.com/2021/01/29/alle-gesundheit-geht-vom-volke-aus/

Minderwertig

Das Gefühl von Minderwertigkeit überkam mich früher oft. Zum Beispiel wenn Hartwig für die Schule lernte und ich lieber durch die Gegend zog. Nicht so viel Sinn darin sah, die von anderen auferlegten Aufgaben fleißig auszuführen.

So hatte ich auch viel Respekt vor meinem Hausarzt, der mich viele Jahre in seiner Kartei führte. Er gehörte später auch zu meinem Kundenstamm, durfte in seiner Praxis den Empfangstresen bauen.

Jetzt denke ich gerade darüber nach, wie gnadenlos manchmal meine Handwerkerrechnungen gekürzt oder erst nach mehrmaligem Auffordern bezahlt wurden. Und ich denke auch darüber nach, dass er, ich war so um die 20, obwohl ich ihm genau meine Schmerzen geschildert hatte, mich an dem Tag ohne eine bestimmte Diagnose wieder nach Hause schickte.
Am späten Nachmittag nahm mich Hartwig auf sein Motorrad mit und fuhren in Flettmar die löchrige Straße Richtung Müden, da merkte ich die Schmerzen immer mehr. Am späten Abend passierte es dann, der Durchbruch meines Bilddarmes, da hatte sich im Wurmfortsatz wohl etwas entzündet.

Hatte ich jetzt auch die Möglichkeit, ich war 6 Wochen außer Kraft gesetzt, meinem Arzt die Rechnung zu kürzen? So etwas steht mir doch nicht zu? Ich habe doch kein Abi, bin doch zu dumm um überhaupt zu merken, was da passiert war.

Hat er mir dann vielleicht aus Mitleid die Aufträge erteilt oder weil ich so gute Arbeit gemacht habe? Immerhin hat er meine Rechnungen nicht gekürzt.

Ich bin nicht Minderwertig, keiner ist minderwertig.

Du bist nicht minderwertig, lasst dir dies nie einreden.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Überblick verloren

Wenn ich als Künstler und Unternehmer, der soziale Verantwortung übernimmt, beschreiben sollte was gerade in unserem Land passiert überlege ich, womit fange ich an und womit höre ich auf. So fange ich einfach mal an:

So wurde jetzt eine große Impf-Kampagne auf den Weg gebracht. Viele Mitarbeiter wurden angeworben, Verträge abgeschlossen. Sie gehen also zu ihrer Arbeit, nur fehlt der Impfstoff. So werden sie wieder nach Haue geschickt, bekommen den vertraglichen Lohn ausgezahlt. Das ist ihr gutes Recht. Wer bezahlt das?

So haben beamtete Lehrkräfte auf die Verfassung, auch auf den Paragrafen 6 GG, einen Eid geschworen, dass sie sich für das Wohl der Kinder einzusetzen haben. Sie bekommen dafür ein fürstliches Salär mit staatlicher privater Krankenversicherung, gehobene Altersversorgung und genießen viel Urlaubszeit. Nun sitzen sie zuhause, obwohl Schulzeit ist. Das ist nicht ihr gutes Recht. Wer bezahlt das?

So haben nicht nur Pflegekräfte und Krankenschwestern eine wohl verdiente Corona-Zulage bekommen, sondern auch Staatsbedienstete und Mitarbeiter, welche beim Bundestag mit Zeitverträgen angestellt sind. Zudem werden die Türen der Ämter verschlossen. Wer kassiert da, wer bezahlt das?

Menschen werden zum Sterben in Krankenhäuser verbracht, damit sie dort mit Schläuchen im Hals und in den Blutbahnen maschinenkontrolliert sterben dürfen. Das ist nicht ihr gutes Recht. Wer kassiert da, wer bezahlt da?

Die Industrie darf weiterarbeiten. Sie setzen ihre Mitarbeiter dieser Gefahr aus. Wo bleibt die Berufsgenossenschaft? Warum schreitet sie nicht ein? Wer kassiert da?

Ein Paketbote, der sich aus dem Grunde etwas dazuverdienen möchte, da seine Rente nicht reicht, wird von seinem Arbeitgeber, vielleicht Herr Jeff Bezos, dieser Gefahr ausgesetzt. Warum interveniert hier nicht deine Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel? Wer kassiert da, wer bezahlt da?

Friseuren, Wirten und Künstlern wird die Existenz zerstört. Wer bezahlt das?

Kinder, die laut Paragraf 6 GG über ein besonderes Fürsorgerecht verfügen, werden von unserer Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel daran gehindert, eine gute Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu erlernen. Wer bezahlt das?

Ich höre jetzt auf, weil es mir reicht. Frau Dr. Angela Merkel, es reicht.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Das Bild an der Wand

Als kleinem Jungen war mir ein Bild aufgefallen, es hing in der Fernsehstube an der Wand. Wir hatten damals einen Schwarz-Weiß-Röhrenfernseher. Zu empfangen waren das Erste, das Dritte und Ostzone 1, das Zweite nicht.

Da hing ein Bild an der Wand. Etwas unscharf, schwarz-weiß, darauf ein kleiner Junge, im Alter von 4 Jahren.

Da hing ein Bild an der Wand, wer das wohl ist?
Da hing ein Bild an der Wand, ich wusste nichts.
Da hing ein Bild an der Wand, meine Mutter immer traurig.
Da hing ein Bild an der Wand, Vater so hart.

Im April 1960, meine Mutter hing Wäsche auf, da hing noch kein Bild an der Wand.
Im April 1960, dort eine Wanne mit heißer Waschlauge stand.

Da hing noch kein Bild an der Wand.


Im April 1960, mein Vater wurde hart, da hing ein Bild an der Wand.
Im April 1960, Mutter für immer traurig, da hing ein Bild an der Wand.

Da hing ein Bild an der Wand, Mutter ist nicht mehr traurig, ist ihm schon gefolgt.

Ich lebe.

Irgendwann folge ich ihm und werde Dankbar sein, für die vielen bunten Programme die ich ansehen durfte.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Der bedingungslose Generationenvertrag

Der bedingungslose Generationenvertrag setzt den Rahmen für eine friedliche Welt, denn, die Welt verändert sich rasant. Mehr und mehr halten KI-gestützte Systeme Einzug in die Wirtschaft, die Natur fordert ihr Recht ein. Ein Rentensystem, welches ausschließlich die Arbeit als Bezugsgröße zur Berechnung heranzieht, wird den Erfordernissen der Zukunft nicht mehr gerecht.

Hier mein Vorschlag für den bedingungslosen Generationenvertrag:

  1. Jede lebende Person ist per Geburt Mitglied in dem voll solidarischen Generationenvertrag.

  2. Die Beitragszahlungspflicht endet mit dem Tod.

  3. Jedwedes Einkommen wird zur Finanzierung herangezogen.

  4. Der prozentuale Beitrag zur bedingungslosen Grundrente ist für alle gleich.

  5. Der Prozentsatz des Beitrages, der ausschließlich über einen Generationenvertrag zu leisten ist, wird jährlich über einen noch festzulegenden Algorithmus berechnet.

  6. Das Renteneintrittsalter kann von jedem frei gewählt werden, der Rentenbezug beginnt mit Eintritt in die Rente. Die Rentenhöhe wird durch einen noch festzulegenden Algorithmus berechnet, als Hauptfaktor gilt die Beitragszeit.

  7. Gewinne aus nicht personenbasierten Gesellschaften, Institutionen, Stiftungen etc. werden genauso behandelt, wie Einkommen von lebenden Personen.

  8. Die Erträge aus der Erbschaftssteuer fließen zu 100% in die bedingungslose Grundrente mit ein.

  9. Alle Vereinbarungen, welche nicht die Solidarität der bedingungslosen Grundrente fördern, sind nichtig.

  10. Jeder hat das Recht, für sich selbst zusätzliche private Rentenvorsorge zu treffen.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Ich lerne gerne dazu und werde, wenn ich Zeit finde, dir Rede und Antwort stehen.

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Alle Gesundheit geht vom Volke aus

Das deutsche soziale Kastensystem, wie es sich jetzt seit Inkrafttreten der vorläufigen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949, gebildet hat, umfasst nach meinem Wissen 5 soziale Kasten.

Die 1. Soziale Kaste ist der privatversicherte Selbstständige, der diese private Kaste bis zu seinem Tod aus wirtschaftlichen Gründen nicht verlassen muss. Bislang beteiligt er sich von Staats wegen in keinem Fall an den allgemeinen sozialen Lasten.

Die 2. Soziale Kaste ist der von allen Mitgliedern des Staates bis zu seinem Tod sozial geförderte  Staatsbedienstete.

Die 3. Soziale Kaste ist der sich gesetzlich selbst versicherte Angestellte, dessen Gehalt oft nicht komplett zur Finanzierung der allgemeinen sozialen Lasten herangezogen wird.

Die 4. Soziale Kaste ist der sich gesetzlich selbst versicherte Arbeiter, dessen Lohn komplett zur Finanzierung der allgemeinen sozialen Lasten herangezogen wird.

Die 5. Soziale Kaste ist die Klasse, der von den allgemeinen sozialen Verpflichtungen des Staates ausgenommen ist. Sei es, dass er die Beiträge zur privaten Krankenkasse, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr leisten kann, oder ihn die gesetzliche Krankenkasse, warum auch immer, nicht mehr aufnimmt.

Falls ich noch eine Kaste vergessen habe, teile sie mir bitte über meine Kommentarzeile mit, Danke.

Mein Vorschlag für die zukünftige kastenfreie Gesundheitsversicherung in der Bundesrepublik Deutschland sieht folgendermaßen aus:

  1. Alle, die sich am wirtschaftlichen und sozialen Leben in Deutschland beteiligen, seien es natürliche Personen oder alle anderen, welche in Deutschland Waren oder Dienstleitungen absetzen, Waren oder Dienstleistungen produzieren oder ihren Lebensunterhalt durch Arbeit bestreiten, wozu auch Staatsbedienstete und Arbeitssuchende oder Arbeitsunfähige zählen, sind kraft Gesetzes sozialversichert und haben einen Anspruch auf eine Gesundheitsversicherung, dessen Rahmen durch wiederkehrende Volksabstimmungen, die im Zusammenhang mit der Bundestagswahl stattfinden, festgelegt wird. Zweck ist die allumfängliche Gesundheit aller.
  2. Als Beitrag wird ein allein durch den Markt festgelegten Prozentsatz, der gleichmäßig über das gesamte Einkommen aller oben genannter Gruppen erhoben wird, herangezogen.
  3. Sämtliche Gesundheitskassen dürfen sich um die mindestens 3 von Staatswegen zu garantierenden Versicherungsanbieter bewerben. Private Zusatzversicherungen sind zulässig. Es dürfen sich beliebig viel Gesundheitskassen an diesem Marksystem beteiligen.
  4. Im Mittelpunkt steht ausschließlich der zu Versichernde. Jedem zu Versicherndem muss seitens der Versicherungen eine staatlich garantierte Mitgliedschaft gewährt werden. Kostenfreie Zusatzleistungen über den durch Volksabstimmung festgelegten Versicherungsrahmen sind zulässig. Keiner darf aus dem Gesundheitssystem ausgeschlossen werden.
  5. Gesundheits-Standards, die für Tiere festgelegt oder angeboten werden und über dem Standard der Gesundheitsversicherung von Menschen liegen, werden automatisch staatlich garantiert auch für die Gesundheitsversicherung der Menschen übernommen.
  6. Alles, was der Gesundheit aller Versicherten schaden zufügt, ist durch die Gesundheitsversicherung abgedeckt. Prävention durch Vermitteln von gesunder Ernährung und Stärkung des Immunsystems steht an erster Stelle der Aufgaben der Gesundheitsversicherungen. Falls sie dem nicht nachkommen, verlieren sie ihre Zulassung. Es sei denn, dass die mindestanbieteranzahl der Versicherungen unter 3 abfällt.
  7. Jeder Versicherte ist von Staats wegen dazu aufgefordert, für den Erhalt seiner eigenen Gesundheit alles ihm Mögliche zu unternehmen. Falls er dem nicht nachkommt, ist ein Zusatzbeitrag von 2% über dem vom Markt festgelegten Satz an seine Gesundheitskasse als Zusatzbeitrag abzuführen.

Diese 7 Grundsätze habe ich nach meinen Erfahrungen aufgeführt. Diese sollten allein, ohne weitere gesetzliche Regelungen, zum Wohle aller Wirkung zeigen.

Verantwortung für sich selbst heißt, Verantwortung für alle.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Verfassungsklage

Gestern hatte ich Euch geschrieben, dass ich in Berlin war. Gefahren bin ich mit meinem kleinen Wohnmobil, das macht es für mich einfach und gibt mir die Freiheit mich in dieser Zeit frei zu bewegen und dass ich wegen dieser Pandemie keinen anderen Schädige. Alles was ich brauche habe ich dabei. Ein schlechtes Gewissen habe ich wegen der Umwelt, das ist ein schweres Fahrzeug. Trotzdem möchte ich noch etwas bewegen und benötige dafür eigene Bilder, ich mache mir gern selbst ein Bild und werde mich nicht auf andere Medien verlassen. In der Realschule habe ich gelernt, dass jedes geschriebene Wort die Handschrift des Verfassers trägt. Natürlich auch dieses, was ich hier schreibe, trägt meine Handschrift, trägt meine Gedanken und Erfahrungen wieder. Ich schwöre euch, dass ich unabhängig bin und dies aus eigenem Antrieb mache.

Genug geschwafelt, jetzt zu meinem Fakt. Neulich rief mich eine besorgte Mutter an, sie hat vernommen, dass ich mich politisch engagiere. Sie schilderte mir ihre Situation als alleinerziehende Mutter. Zu den Umständen, warum sie ihre Kinder allein erzieht, mache ich mir auch meine Gedanken, tut hier aber nichts zur Sache.

Sie hat jetzt wegen der jetzigen Pandemie-Beschränkungen große Probleme, für ihre 2 Kinder ein geregeltes Leben sicher zu stellen. Die Großeltern der einen Seite sind Corona-Positiv getestet. Der Großvater der anderen Seite ist erkrankt, sollte sich also auch nicht einer Gefahr aussetzen. Die andere Großmutter arbeitet in der Pflege, für sie kommt also aufgrund der Ansteckungsgefahr, die von ihren eigenen Enkelkindern ausgeht, auch kein Kontakt zu ihren eigenen Enkelkindern in Frage, sie würde die zu Pflegenden in den Heimen gefährden. Zudem wollte die Mutter der zwei Kinder nächsten Woche in einer Kindertagesstätte wieder anfangen zu arbeiten. Gestern war sie aber mit ihren beiden Kindern zu einem Coronatest. Sie steht im Moment allein da mit ihren Kindern, der Staat lässt sie im Stich.

Zudem kann ich euch mitteilen, dass ich selbst meine Erfahrungen in der Kindheit gemacht habe. Mein Leib hat dauerhaft abgespeichert, was passiert, wenn Eltern überfordert sind. Zur Zeit sieht keiner die realen blauen Flecke, blaue Flecken im Kopf, die keiner vergessen kann, sind für andere unsichtbar.

Was passiert hier gerade in unserer Gesellschaft? An Schulen ist die Präsenzpflicht von Lehrkräften ausgesetzt, in Kitas gibt es nur noch einen Notbetrieb, der von Gemeinde zu Gemeinde auch noch unterschiedlich geregelt ist und nur zu bestimmten Zeiten. Falls sie selbst dringend zu einem Arzt muss, ist keiner dort, der die Kinder noch in irgendeiner Art versorgen könnte. Überall wird sie abgewiesen.

Mir ist nicht bekannt, dass Kinder oder Jugendliche, irgendwelche Schäden durch diesen Virus behalten. Außer, dass sie sich selbst durch Anstecken immunisieren. Dass die Immunisierung durch Ansteckung genauso effektiv ist wie durch Impfen zeigt die unten angegeben Studie.

Warum sich unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel erlaubt, verbeamtete Lehrkräfte, die ihren Amtseid auf die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, also auch auf den Paragrafen 6 des GG schwören, die jeglichen Luxus vom Staat geschenkt bekommen, von der Präsenzpflicht zu befreien, wird sie allen Eltern und Alleinerziehenden erklären müssen. In der DDR, der Staat, in dem sie groß geworden ist, sollte sie selbst als Kind eine andere Fürsorge gewohnt gewesen sein, womit ich keinesfalls den Unrechtstaat DDR huldigen möchte.

Ich befasse mich gerade mit einer Verfassungsklage gegen den Staat Bundesrepublik Deutschland, für den an der Spitze die promovierte Physikerin Frau Dr. Angela Merkel verantwortlich zeichnet.

Übrigens, das Beitragsbild habe ich ca. 400 Meter in östlicher Richtung hinter dem Reichstag aufgenommen. Von dort aus ist auch noch das Bundeskanzleramt zu sehen. Frau Dr. Merkel könnte bei ihrem Mittagsspaziergang dort auch mal vorbeischauen. Zudem gehen dort auch viele Abgeordnete des Deutschen Bundestages, die ihr mit Euren Steuergeldern bezahlt, vorbei.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Quelle: Corona: Wie lange hält der Immunschutz? – Studie weist wirksames Immungedächtnis noch nach acht Monaten nach – scinexx.de

Halbmast

Gestern und Heute hat es mich mal wieder rausgetrieben. Seit November war ich nicht mehr richtig unterwegs, habe mich nur in den engsten Kreisen aufgehalten. So bin ich nach Berlin gefahren, da mir die Politik dieser Tage keine Ruhe lässt.

Kurz nachdem ich die Einzelbilder für dieses Panorama vom Amtssitz unseres Bundespräsidenten in Berlin, mit 4 Meter Breite, aufgenommen hatte, sprach mich ein junger Mann an, ich schätze ihn mal auf 18 – 20 Jahre, warum die Fahnen auf Halbmast gesetzt sind. Ich sagte ihm wegen dem Holocaust und dem Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz. Rechnete kurz nach und sagte ihm, dass dies jetzt 76 Jahre her ist. Dann ging er. Ob er wusste, wovon ich rede, ob er mich akustisch richtig verstanden hat, weiß ich nicht, aber er hat gefragt.

Ich weiß nicht, wie viele der jüngeren Generation wissen, was Auschwitz bedeutet. Mit Hartwig(Name geändert) war ich mal auf Motorradtour durch Tschechien, Slowakei, Polen, Russland, Baltikum, Finnland. Durch Zufall kamen wir an Ausschwitz vorbei, das war nicht geplant. Geplant war, dass Pabst Benedikt zu der Zeit in Polen zu Besuch war und nahe Krakau seine Zelte aufgeschlagen hatte. Im KZ Auschwitz hingen überall Schilder, mit dem Hinweis, dass am nächsten Tag der Papst dort zu Besuch sein wird. Letztendlich hatten wir noch Glück, dass wir dort Einlass bekamen.

Wer etwas über die Zeit, über die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland erfahren möchte, sollte sich das KZ in Auschwitz, oder auch den Bunker Valentin bei Bremen, ansehen. Ich kenne in meiner Nähe die Gedenkstätte in Bergen-Belsen, das ist nichts gegenüber dem, was die Polen dort an Geschichte bewahrt haben. Mehr möchte ich nicht schreiben, seht es Euch selbst an. Nichts rechfertig solch eine Greultat.

Was wir zudem erlebt haben, war, als wir von Auschwitz losfuhren, dass die Straße schon für den Papst, der zum Abend hin nach Krakau fuhr, sicherheitstechnisch abgesichert war. Sie war noch nicht gesperrt, aber an jeder Straßeneinfahrt stand Polizei. Je näher wir nach Krakau fuhren, standen schon viele Polen mit gelb-weißen Fahnen am Straßenrand.

Das ist schon ein erhabenes Gefühl, wenn für 2 Motorradfahrer extra die Straße kilometerlang abgesperrt wird und uns Deutschen von dem polnischen Volk so zugewunken wird.

Davon hätte Willy Brand nur geträumt, danke Krakau.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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10 Stufen

Ich hatte Euch von meiner ersten Werkstatt erzählt. Zu der Zeit lernte ich einen Menschen kennen, auch Tischler, der bis heute in meinem Leben immer noch eine große Rolle spielt. Zusammen gespielt haben wir auch, er brachte sein elektrisches Klavier mit und wir musizierten zusammen in meinem Übungsraum…

…als Junge träumte ich mal davon, hinter einem Schlagzeug auf einer großen Bühne spielen zu dürfen. Lernte „Kleine Trommel“ in einem Spielmannszug, erwarb irgendwann ein Schlagzeug und begann autodidaktisch, so wie ich es bis heute mache, immer nach meinen aktuellen Bedürfnissen für das Leben zu lernen. Irgendwann merkte ich, dass ich am Schlagzeug spielen nicht mehr soviel Interesse hatte und wurde in meiner Band, als wir einen Übungsraum in Braunschweig bezogen, zum Sänger…

…mein guter Freund hat in der Zeit mehrere Alben produziert. Musik, die in meiner Playlist einen immerwährenden Platz gefunden hat. Seine Zeit bei den Kiwis prägt seine Musik, hat ihn geprägt. Man spürt durch seine außergewöhnliche Musik die Kraft Neuseelands, die Kraft der Natur und lernt gleichzeitig zwei Seelen kennen.
Dieser gute Freund hat in meiner ersten Werkstatt eine Holztreppe gebaut, die erste Treppe, die in meiner Werkstatt überhaupt gebaut wurde, ich glaube auch seine erste. Die mir, als er weiter in der Welt seinen Weg ging, in dem Haus eines Schwagers wieder vor Augen kam.

Die Welt ist klein, alles hängt mit allem zusammen.

Jetzt aber zu meiner Kernaussage:

In meiner Zeit, als ich sozialversicherungspflichtig Mitarbeiter beschäftigte, konnte ich als Unternehmer sehen, wieviel seiner erbrachten Leistungen auf seinem Konto landete. Baute er eine Treppe mit 15 Stufen, blieben ihm die unteren 7.

Die oberen 8 gehörten ihm nicht mehr. Das ist nicht so schlimm, ist er doch Kranken- und Rentenversichert. Wenn er sich dann von seinem Lohn etwas kaufen möchte, führt er zuallererst noch Mehrwertsteuer ab.

Dann blieben ihm noch fünfeinhalb Stufen.

Wer hat die 10 Stufen der von ihm gebauten Treppe? Wer darf wegen der Arbeit eines Tischlergesellen wesentlich höher steigen als er selbst?

Ich bin wahrlich kein Kommunist. Ich sehe, wer im Land die Arbeit macht. Ich sehe, worüber viele von uns nicht mehr selbst entscheiden dürfen.

Ich möchte jedem Mut machen, danach zu fragen, wo seine 10 Stufen bleiben.

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Ein Kunstprojekt

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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230 Volt

Heute möchte ich Euch von einem Stromschlag erzählen. Es war irgendwann im Jahr 1989/90, als ich begann, mich in die Freiheit zu begeben, nicht nur ich mich in die Freiheit begeben wollte. 16 Millionen Menschen, von mir aus betrachte hinter dem Eisernen Vorhang wohnend, wollten auch in die Freiheit. So wie ich, der aus dem Westen kam.

Ich wurde zu der Zeit kurz nach meiner Meisterprüfung wieder in dem Betrieb als angestellt, in dem ich das Tischlerhandwerk von der Pike auf lernen durfte. Dort war ich die verlängerte Hand vom 1. Mann hinter dem Chef. Hatte eigene Ideen, sah sehr viel Potential in dem Betrieb, sah überall Möglichkeiten Computer einzusetzen. Ich konnte mich dort nicht zur Gänze weiterentwickeln und wollte mein Schicksal selbst in die Hand nehmen, meinen eigenen Betrieb aufbauen.

So fing ich an, ich war als letzter meiner älteren Brüder noch zuhause, einen kleinen Teil des alten Stallgebäudes zu entkernen und wieder mit neuem Leben zu füllen. Ich hatte mir aus einer alten aufgelösten Tischlerei für schmales Geld Maschinen gekauft, alles Vorkriegsmodelle. Betriebsprüfer der Berufsgenossenschaft hätten die Hände über den Kopf zusammengeschlagen. Die Tischfräse wäre fast abgehoben, als ich diese das erste Mal startete…

…die elektrische Verkabelung des Gebäudes war aus den 50er Jahren, zu der Zeit wusste noch keiner, dass es mal Fehlerstromsicherungen geben würde. Alles wurde „genullt“, so hat es mir mein Bruder, gelernter Elektriker, nachher mal erklärt.
Das Metallgehäuse elektrischer Verbraucher wird, wenn es keinen Schutzleiter gibt, das ist der „GrünGelbe“, genullt, der Nullleiter wird auch mit dem Gehäuse verbunden. Das hat den Vorteil, falls das stromführende Kabel, die Phase, aus Versehen mit dem Metallgehäuse in Kontakt kommt, zumindest die Sicherung auslöst und den Stromfluss unterbricht. Zu dem Zeitpunkt, als ich mir aus einer alten Neon-Deckenleuchte mit Metallgehäuse eine mobile Handlampe gebaut hatte, wusste ich das noch nicht. Der Junge vom Lande, der immer offen für neue Erfahrungen war, probiert halt aus, „learning by doing“, so heißt es neudeutsch.

So geschah es, dass ich auf dem Dachboden mit der eingesteckten „Kabellampe“ in der einen Hand und die Kabeltrommel mit Metallgehäuse in der anderen. Die Phase lösste sich aus der Klemme in der Kabellampe und verschmolz umgehend mit dem Metallgehäuse, keine Sicherung lösste aus….

…ich blieb wie angewurzelt stehen, dabei zitternd mit einer Frequenz von 50 Hz. Die 230 Volt Wechselstrom liefen jetzt von Hand zu Hand, durch Arme, Schultern und Lunge, quer durch meinen Körper hin und her. Nicht durchs Herz, ich hatte Gummistiefel an.

Wie fühlt sich das an, wenn man mit 50 Hz, so oft wechselt Strom seine Richtung in jeder Sekunde, durchflutet wird. Wie würde sich das für dich anfühlen, wenn du dort schnell vibrierend stehst und versuchst deine Hände zu öffnen, die Impulse über die Nervenbahnen das Ziel nicht mehr erreichen? Du versuchst wieder und wieder deine Hände zu öffnen. Dein Kopf ist dabei klar, im klarsten Gedanken daran, dass dies dein Ende sein wird.
Ich kann dir sagen, es ist gar nicht so schlimm, ich hatte keine Angst. Mir lief in Sekundenschnelle mein ganzes Leben vor Augen ab, immer noch krampfhaft versuchend meine Hände zu öffnen, es gelang nicht…irgendwann fiel ich ohnmächtig zu Boden.

Ich weiß nicht, wie lange ich dort lag, wann mich einer gefunden hätte, falls ich meine Augen nicht mehr geöffnet hätte. Meine erste Tochter war knapp ein Jahr alt, meine Frau mit dem 2. Kind schwanger. Hätte sie mich gefunden, oder mein Vater, meine Mutter lebte zu der Zeit schon nicht mehr.

Irgendwann öffnete ich meine Augen, stellte fest, dass ich noch lebe. Aufstehen konnte ich nicht. Stumpfe Schmerzen in meinen Schultern lasteten so schwer, als lägen die Trümmer eines Hauses auf mir…

…mal sehen, wann ich die Fortsetzung schreibe.

Verliert nicht euren Mut, diese Zeit geht irgendwann vorbei, da bin ich mir ganz sicher.

Munter bleiben, Euer h.Art.mut