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Die Sau

Es war im Jahr 1987, zu der Zeit lebte meine Ex-Frau schon mit bei mir, genauer gesagt bei meinen Eltern, sie hatten sich in den Siebzigern ein Haus gebaut. Möglich war dies, weil die Ferkel, welche in ihrem kleinen Nebenerwerbsbetrieb erzeugt wurden, am Markt gerade begehrt waren und zudem in den landwirtschaftlichen Betrieb nichts mehr investiert wurde. Mein Vater entschied sich 1972 dazu, nicht einen neuen Schweinestall zu bauen, nicht mehr in einen Betrieb, der nicht mehr lebensfähig war, zu investieren, sondern eine sozialversicherte Arbeit aufzunehmen. Meine Mutter kümmerte sich um Haus und Hof, mein Vater ging arbeiten und nach seinen Feierabenden kam die zweite Schicht. Felder mussten bestellt, Schweine gefüttert, es musste ausgemistet werden, gearbeitet wurde bis zur Tagesschau. Mein älterer Bruder wohnte mit seiner Familie auch mit auf dem Hof, in seinem und meinem Elternhaus. Als jüngster Sohn war ich als Arbeitskraft noch verfügbar, wohnte auch in dem neuen Haus, zahlte keine Miete oder Nebenkosten, ich „arbeitete“ mehr als den Gegenwert ab. Falls ich mal keine Lust dazu hatte, teilte mir mein Vater mit, dass er darüber nicht erfreut war.

Dienstagabend und Samstagvormittag war ausmisten angesagt. In den Ställen waren lediglich Abläufe für die Gülle, feste Bestandteile wie Stroh oder die Ausscheidungen der Schweine mussten mit der Forke in die Schubkarre geladen und darin dann zum großen Misthaufen gebracht werden. Die Karre musste mit viel Schwung möglichst hoch auf diesen stinkenden Haufen geschoben werden, sonst reichte die Fläche für diesen Mist nicht aus. Ich legte mir als Auffahrhilfe eine lange Bohle schräg an den hohen Misthaufen. Es kam auch schon mal beim Hochschieben vor, dass ich ins Straucheln kam und mit den Händen vorweg auf den Haufen fiel.

Samstags wurden auch hin und wieder die männlichen Ferkel kastriert. Dies wird gemacht, damit das Fleisch genießbar ist, denn Fleisch von Ebern, dass sind die männlichen Schweine, hat einen Beigeschmack. Die Ferkel waren ca. 2 Wochen alt, wurden aus den Abferkelställen herausgenommen und in eine Kiepe getan, um sie dann zum Kastrieren zu verbringen. An einem Samstag half auch meine damals hochschwangere Ex-Frau, im Haus wäre sie zu der Zeit allein gewesen. Für das Kastrieren, welches mein Vater ausführte, nahm ich Ferkel für Ferkel aus der einen Kiepe und legte sie in die Halterung, in der die Ferkel für das Kastrierens auf den Rücken gelegt wurden. Mein Vater schärfte das Skalpell vorher auf einem feinen Stein, das Messer war sehr scharf.

Die Ferkel schrien, nicht weil sie kastriert wurden, sondern aus Angst in dieser Zwangshaltung, jedes schrie um Hilfe. Auch die Sauen, die nur durch eine Tür und ihre Einbuchtung von dem Raum getrennt waren, hörten diese Schreie nach Freiheit. So kam es an diesem Tag dazu, dass eine Sau sich aus ihrer Einbuchtung befreite, dann die Tür zur Schweineküche mit ihrer Schnauze aus den Angeln hebelte, um ihre Ferkel zu verteidigen. In dem Raum waren mein Vater, meine hochschwangere Ex-Frau und ich, ein frisch verheirateter und werdender Vater.

Eine ausgewachsene Sau ist wesentlich größer als ein Wildschwein und mindestens genauso willensstark. Mir blieb also nicht viel Zeit, der Raum wies eine Größe von ca. 4 x 3 Meter auf, die Sau hatte mich im Visier und machte mir mit weit aufgerissener Schnauze, mit den klar für mich erkennbaren Zähnen und Hauern,  klar, dass sie bereit ist um Leben und Tod ihre Nachkommen zu verteidigen, für eine Flucht war es für uns jetzt zu spät. Hätte wir der Sau unseren Rücken zugedreht, wäre das unser Todesurteil gewesen.

Was macht ein Mann in solch einem Moment? Hinter mir stand meine hochschwangere Ehefrau, selbst mit einem Kind in ihrer Körpermitte, welches schon darauf wartete das Licht der Welt zu erblicken. Rechts, mein wie zu einer Salzsäule erstarrter Vater, das kleine scharfe Messer in seiner rechten Hand, die Hoden des eingespannten Ferkels in seiner linken. Zwischen der Sau und mir stand lediglich eine Kiepe aus Drahtgeflecht mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern.

Links von mir lagen auf dem Fresstand der Sauen, der auch in diesem Raum war, Eichenhölzer mit einer Länge von ca. 2 Metern und einem Querschnitt von 80 x 40 mm. Ich verdiente zu der Zeit als Tischlergeselle mein Brot, baute feinste Möbel und Tresenanlagen für Arztpraxen, hatte gelernt, auf den Zehntel-Millimeter zu achten. Hatte auch gelernt, dass besonders Zahnärzte es gut verstanden, wie man mit einem gesunden Lächeln Geld verdienen kann, dieser „Selbstbedienungsladen“ bei den Krankenkassen wurde den Zahnärzten irgendwann verschlossen. Man sieht es mehr und mehr an den Zahnlücken. Ok, im Moment nicht.

So nahm ich mir eines dieser Hölzer und machte der Sau damit klar, dass auch ich mein ungeborenes Kind, meine Frau, meinen Vater und zuerst mich selbst bis auf Leben und Tod verteidige. Rammte ihr wieder und wieder dieses Eichene Hartholz in ihr weit aufgerissenes Maul. Weiß nicht mehr wie oft, durfte nicht nachlassen, sonst hätte das wohl nicht nur meinen Tod bedeutet. Die Sau bekam meinen Überlebenswillen zu spüren und ihr Wille ihre Ferkel zu verteidigen lies etwas nach.

Aus diesem Raum heraus führte eine Tür, die mittlerweile schon in die Jahre gekommene Nachfolgetür siehst Du auf dem Bild oben, in den damaligen kleinen Schweinehof. Dort wurden auch wieder und wieder die Ferkel von einem Eber gezeugt, immer dann, wenn die Sauen naturbedingt wieder bereit waren für einen neuen Zyklus.
So rief ich meinem Vater und meiner damaligen Frau, sie waren nach einem kurzen Schock wieder handlungsfähig, zu, dass sie diese Tür nach draußen öffnen sollten. Jetzt machte ich der Sau den Weg zu der Tür frei und zeigte ihr mit dem Kantholz auf „freundliche“ Art den Weg nach draußen, die erzeugten Schmerzen in ihrem Maul wurden wohl zu heftig. Die Tür dann schnell zugemacht als die Sau draußen war, die Ferkel schnell wieder in den Abferkelstall gebracht. Dort waren noch die anderen acht Sauen in den anderen Abferkelställen. Auch sie waren um ihre Ferkel besorgt, es hätten noch andere ausbrechen können und wollten das auch. Nur deren Einbuchtungen waren stabil genug und hielten dem Druck Stand. Wenn nicht, hätte ich dieses nicht schreiben können und wäre nicht Vater geworden. Ob mein Vater oder meine damalige Frau dieses überlebt hätten, weiß ich nicht. Vieleicht hätte uns die Schweine mit Haut und Haaren verspeist. Schweine sind Allesfresser, wie Du auch.

Wenn jemanden die Freiheit genommen wird, wie diesen Ferkeln auf dem Rücken liegend in der Zange, erzeugt man in diesen Tieren Angst. Tierschützer stellen sich selbst auf den Plan, wenn wegen Massentierhaltung geimpft wird, oder weil Tiere zu eng gehalten werden. Wo sind zu die „Tierschützer“ jetzt, wer schützt die Menschen vor denen, die uns „Impfen“ wollen, weil wir uns Angst haben machen lassen. Wer hat diese Angst geschürt?

Herr Jens Spahn, sie sind der Gesundheitsminister der Bundesrepublik Deutschland. Wissen Sie, wer diese Angst geschürt hat, oder weiß es ihre Wegbegleiterin, die Menschenrechtlerin Frau Annalena Baerbock? Oder ist es der Kreis in Davos, in dem sie „berufen“ sind? Mir fallen keine Anderen ein, die sonst so viel Macht hätten, Geld ist Macht.

Mir macht keiner Angst.

PS:
Warum passt diese Geschichte auch noch in diese Zeit? Schweine sind dem Menschen sehr ähnlich, ihre Organe stehen mit leichten Modifikationen zur Disposition als Austauschprodukt für menschliche Organe. Dieses wird u.a. nötig, wenn wir uns selbst wie Schweine verhalten.

Gegessen haben, was es gibt.
Gesoffen haben, was es gibt.
Geraucht haben, was es gibt.

Okay, das ist politisch nicht korrekt, Schweine rauchen nicht.
Und „Schweine“, sind schlau. Sie zahlen nicht für alles.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Steuergerechtigkeit

Meinen Rechenschieber im Kopf habe ich kurz bemüht, bei Gedanken an meine Steuererklärungen, welche in den letzten 30 Jahren jährlich von mir beim Finanzamt abzugeben waren und sind.

In den 30 Jahren hatte ich nicht eine Steuerprüfung, einmal wurden die Lohnkonten meiner Mitarbeiter geprüft. Dort wurde nichts beanstandet, da meine damalige Frau diese Journale in hervorragender Weise in unserem handwerklichen Familienbetrieb, mit Auszubildenden, Gesellen und zufriedenen Kunden in ganz Deutschland, geführt hatte. Sie war auch angestellt und wurde dafür entlohnt.

Ich nehme an, dass das Finanzamt die betriebswirtschaftlichen Zahlen der Betriebe miteinander vergleicht, über Kennzahlen. Mit diesen Zahlen lassen sich Abweichler gezielt ausfindig machen. Bei einem selbstständigen Handwerkskollegen gab es über 20 Jahre 3 Prüfungen durch das Finanzamt, ich denke nicht, dass die Beamten nach dem Zufallsprinzip arbeiten.

Jetzt zu meiner Rechnung:

16 Std beanstandungsfreie Buchführung/Monat x 12 = 192 Std/a * 30 Jahre = 5.760 Std * 50,-€ =

288.000,- €

Steuerberaterkosten 2.500,-€/a * 30 Jahre =

75.000,- €

Summe:
363.000,-€

Um dem Staat mit seiner nicht mehr durchschaubaren Steuergesetzgebung gerecht zu werden sind mir also bislang Kosten in Höhe von 363.000,- € Netto entstanden. Da Umsatzsteuer aufkommensneutral ist, ich als Unternehmer diese für den Staat einzutreiben habe, ohne Entlohnung natürlich, habe ich diese nicht berechnet. Nicht berechnet sind die staatlichen Kosten, die durch die Kontrollarbeit der Finanzbeamten entstehen und welche ausschließlich über Steuern finanziert werden.

Zeitgleich verhindert die Bundesrepublik Deutschland eine europäische Harmonisierung des Steuerrechts, die das Ziel hat, die Gewinne von Großunternehmen gerecht zu besteuern.

Ich bin nicht mehr bereit, diese Kosten für einen Staat zu tragen, der mich hängen lässt, wenn es mir schlecht geht. Wenn ich jetzt demnächst eine Steuerprüfung im Hause habe, stimmt vielleicht eine Kennzahl nicht mehr.

Ab jetzt streike ich, warte auf die Prüfung und der Überprüfung dieses Systems. Sonst findest Du mich irgendwann unter einer Brücke.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

Der bedingungslose Generationenvertrag

Alle Gesundheit geht vom Volke aus

Die Erkenntnis

Heute möchte ich etwas zu einer Erkenntnis schreiben. Neulich habe ich etwas auf meinem Rechner erkannt. Oben rechts erschien, nachdem ich über einen Updatelink Treiber für meinen Windowsrechner aktualisiert hatte, ein kleines Fenster mit drei Zahlenfeldern.

Irgendwie kam mir mein Rechner seltsam vor. Nach dem Herunterfahren startete er wie von Geisterhand wieder von selbst. Es kam auch vor, obwohl ich den Rechner abgestellt hatte und auch dann ausblieb, in der Nacht lief, als hätte ihn ein anderer wieder eingeschaltet. Zu dem Zeitpunkt war aber kein anderer Mensch in meiner Wohnung und mir ist nicht bewusst, dass ich schlafwandele.

Was auch merkwürdig war, dass ein Programm, welches ich für meine Bildbearbeitung nutze und zum Start aus Lizenzrechten auf einen entfernten Server zugreifen muss, nur sehr langsam startete.

Irgendwann klickte ich auf das kleine Fenster oben rechts. Dann machte sich ein weiterer Bildschirm mit sämtlichen Netzwerkzugriffen auf, die von meinem Rechner gerade ausgeführt wurden. Da ich selbst schon über TCP/IP-Protokolle mein damaliges Firmennetzwerk programmiert habe, weiß ich, was mit einem vollen Zugriff mit Administratorrechten auf einem Windows-Rechner über das Internet an Datenzugriff möglich ist.

Mein Rechner lag da wie ein offenes Buch. Eine Kamera oder ein Mikrofon habe ich an dem Rechner nicht angeschlossen, sonst wäre auch der Zugriff auf diese Hardware ohne Probleme möglich. Auch möglich ist es, den Bildschirminhalt zu übertragen, jegliche Tastatureingaben, jeder Aufruf einer Internetseite kann eingesehen werden, auch speziellerer Seiten, ihr wisst schon😊

Ich habe das Programm sofort gelöscht und wie durch ein Wunder lief mein Rechner wie von Zauberhand geschätzt dreimal so schnell. Obwohl die Firma, welche diese Software am Markt weltweit anbietet, in den höchsten Tönen mit einer massiven Geschwindigkeitsverbesserung ausdrücklich wirbt.

Ich wollte diesen Vorgang online Anzeigen, auf der Seite unserer Polizei. Bei Eingabe der Postleitzahl dieser Firma geschah es, dass diese in dem System nicht verfügbar war. So wurde ich stutzig, las im Impressum dieser Softwarefirma nochmal genau, und dachte, das Impressum ist gefälscht. So zeigte ich lediglich die Geschäftsführer an. Es gab Rückrufe seitens der Polizeistelle in Wathlingen, ob ich denn wirklich sicher sei mit dieser Anzeige, ob ich schon ein Virenschutzprogramm habe laufen lassen. Ich sei mir sicher, dass mit dem Programm etwas nicht stimmt, teilte ich ihm, auch nach seinem zweiten Anruf ein paar Tage später, mit. Ich hatte im Vorfeld schon diese Softwarefirma per Mail aufgefordert Stellung zu nehmen, bekam aber keine Antwort.

Erst nach dem zweiten Anruf der Polizeidienstelle hatte ich wie von Zauberhand eine Antwortmail dieser Softwarefirma in meinem Postfach. Ich habe ihnen geantwortet und ich wundere mich immer noch, warum sie nicht wieder antworten?!

Diese Softwarefirma hat in ihrem Impressum die Postleitzahl 53111 Bonn und lässt sich nicht in einer Online-Anzeige eintragen. Unser Innenministerium hat unter anderem auch die Postleitzahl 53111 Bonn.

Ich warte immer noch auf Antwort.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

https://h-art-mut.com/2021/01/29/der-bedingungslose-generationenvertrag/

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Arbeitslager Sandbostel

Neulich war ich auf dem Weg, um einen meiner Brüder zu besuchen, ihm habe ihm sehr viel zu verdanken. Er hatte mir geraten, mich mit meinem Vater auszusprechen, welcher im Jahr 2018 verstorben war. Als Seelsorger weiß mein Bruder, was mit Menschen passieren kann, die sich von Verstorbenen nicht verabschieden konnten, aus welchem Grunde auch immer. Dieses hätte mir auch passieren können, wenn mein Vater sich die Freiheit genommen hätte, im Frühjahr 2020 sterben zu wollen, ich hätte mich nicht verabschieden dürfen.

Mein Vater war bis 1948 in russischer Kriegsgefangenschaft, er hat nie viel davon erzählt. Er kam, nachdem er von mir allein nicht mehr gepflegt werden konnte, in ein gutes Pflegeheim, eine „Senioren-Residenz“, so nennt es der private Betreiber. Er war dort sehr gut versorgt, blühte wieder auf. Ich war bei seinem „Einstellungsgespräch“ dabei, ein Ergotherapeut stellte Fragen an ihn wegen seiner Biografie. Mir fließen gerade die Tränen, wenn ich an dieses Gespräch denke…

…er erzählte aus der Kriegsgefangenschaft. Einer Gefangenschaft, aus der er bis zu seinem Tode mit 94 Jahren nie entkommen war.
Auch die russischen Wächter der Lager wurden von Stalin wie der letzte Dreck behandelt, bekamen selbst wenig zu essen. So wurde mein Vater von einem Russen gezwungen, sein letztes Stück Brot zu abzugeben.
Er hätte meinem Vater sonst den Gewehrkolben ins Gesicht gerammt.

Wir, in unserer selbstgefälligen dekadenten Art der jetzigen Zeit, wo jeder seinem Mitmenschen nur Neid entgegenbringt, für Dinge, die kein Mensch zum Überleben benötigt, wissen nicht mehr, was Freiheit bedeutet. Keiner weiß es mehr.

Mein Vater fühlte sich in der Gefangenschaft frei, als man ihm das letzte, was er besaß, genommen hatte, ein Stück trockenes Brot.

Wer muss Dir das letzte Stück Brot wegnehmen, damit Du wieder frei bist?

Die folgenden Bilder habe ich in der Gedenkstätte Lager Sandbostel nahe Bremervörde aufgenommen. Dieses Lager wurde von Hitler im August 1939 noch vor Beginn des 2. Weltkrieges gebaut.

Es trug den Namen Stalag XB.

Alle Freiheitsliebenden brauchen dort nicht hinfahren, sie sind sich bewusst, was Unfreiheit bedeutet. Allen anderen empfehle ich, Fahrt hin und seht selbst durch die Gitter nach China.

Könnt ihr euch vorstellen, was in unseren Lagern bis Mai 1945 passiert ist, wie wir mit anderen Menschen umgegangen sind und diese über uns denken?

Die Spirale der Gewalt muss aufhören, es wird Zeit.

Petition zur Vollendung der Deutschen Einheit

Nichts geschieht ohne Grund, diese Zeit fordert neue Lösungen. Ungezügelte Medien, die sich ihrer Macht bewusst sind, haben sich als 4. Staatsgewalt einer freiwilligen Selbstkontrolle unterworfen, was das bedeutet kann sich jeder vorstellen.

Angenommen, Du müsstest selbst die Geschwindigkeit deines Fahrzeuges kontrollieren und dich, wenn du in einer Dreißigerzone über 60 Km/h fährst, dafür Sorge tragen, dass Du deinen Führerschein mindestens für einen Monat abgibst und dazu noch 300,-€ Strafe einzahlst.

Es wird Zeit, dass wir der Welt zurückgeben, was wir mit über 50.000.000 Toten im zweiten Weltkrieg ihr genommen haben. Deutschland, das Land der Dichter und Denker kann der Welt einen Weg zeigen. In der Hoffnung, dass uns diesmal viele freiwillig folgen, wie wir Verantwortungsvoll unserer Natur folgen.

Ich bin verrückt, machst Du mit?

Bist du dafür, dass wir uns in Deutschland der eigenen Verantwortung stellen? Wenn du auch dafür bist, bitte ich dich, die von mir erstellte Petition mit zu unterzeichnen. Einigkeit macht stark.

Es kostet dich nichts,
nur ein paar Klicks
😊

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

https://h-art-mut.com/2021/01/29/der-bedingungslose-generationenvertrag/

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300 Kilometer

Wenn mir einer nach meiner Erkrankung in 2011 gesagt hätte, dass ich mal mit einem Rad an einem Tag in Schweden einen See umrunden werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Tatsächlich war ich dann im Jahr 2018 einer von 18.000 Radfahren, die den Vättern, den zweitgrößten See in Schweden, komplett umrunden. Ein Erlebnis unbeschreiblicher Art.

Unbeschreiblich war auch, dass ich bei der Hinfahrt, wenige 100 Kilometer gefahren, beim Tanken meines Autos feststellte, dass sich doch tatsächlich Öl im Kühlwasser befand. Die Kopfdichtung des Motors war undicht. Was tun, die Veranstaltung sausen lassen, obwohl das Wetter doch mitspielen wollte. Ich dachte Augen zu und durch…

…in Motala angekommen, dem Start- und Zielort für die 300 Km-Runde, schlugen wir das Hinterbauzelt auf und machten uns mit den Begebenheiten vor Ort bekannt. Der Start für uns war angesetzt um 04:22 Uhr. Wir waren angemeldet in einer Vierergruppe, eine Freundin aus dem Verein, in dem ich damals Trainer war, hatte mich animiert, dort mitzufahren. So starteten wir in einer der Gruppen, die in 2-Minuten-Takt zu geschätzten je 100 Fahrern auf den Weg um den See geschickt wurden.

Ein Schauspiel ohne Worte. Wir hielten uns erst in dieser Gruppe, welche dann auf spektakuläre Weise von einer straff organisierten anderen überholt wurde. Scheinbar war das ein großer Schwedischer Verein, alle trugen die gleiche Trikotfarbe. Bei dem kleinsten Versuch, sich „unter“ diese Gruppe zu mischen, fielen heftige schwedische Worte, dessen Inhalt ich nicht deuten konnte, aber trotzdem deutlich verstand, der Ton macht die Musik. So fuhren wir vier immer beieinander, über zwei Verpflegungspunkte, welche im Abstand zwischen 40 bis 50 Kilometer um den See verteilt sind, bis zu Südspitze des Vättern. Dort war eine etwas längere Pause angesagt mit Köttbullar, Hafergrütze, warmer Blaubeersuppe und Salzgurken.

Nach dem Wendepunkt in Jönköping waren wir mehr oder weniger in unserer Vierergruppe auf uns allein gestellt. Hatten leichten Schiebewind und wurden etwas beflügelt, nutzten den Windschatten. Der Zweite Fahrer in einer Gruppe spart ca. 30% Energie und auch der Erste spart 10%, da der Zweite 2 der 3 Luftwirbel verhindert, die sich sonst hinter einem Radler bilden und von hinten an ihm ziehen.

So fuhren wir nun, Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation, nach dem Wendepunkt an der Nordseite des Vättern wieder mit leichtem Gegenwind. Das stellte mental aber keine Hürde mehr dar, denn das Ziel war nicht mehr weit entfernt. Nach einer Nettofahrzeit von 10 Stunden, also mit 30 Kilometer je Stunde, kamen wir gemeinsam ins Ziel. Glücklich, mit einer Medaille um den Hals gehängt, genossen wir das gereichte Essen im Ziel.

Meine Erkenntnis aus diesem Ereignis, welches wir ohne einen Tropfen Regen erleben durften, ist, dass in einer Gruppe etwas möglich ist, welches allein nicht erreichbar wäre. Gemeinschaft macht stark. Wenn alle an einem Strang ziehen, konzentriert auf ein Ziel hinarbeiten, ist Großes möglich.

Möglich war es auch, mit dem Auto und der undichten Kopfdichtung den weiten Weg wieder nach Hause zu fahren. Da der Wagen noch nicht so alt war, übernahm der Hersteller einen Teil der Reparaturkosten.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Die Milch

Zurzeit werden Maschinen entwickelt, welche in unseren Ozeanen schwimmendes Plastik einzusammeln sollen. Auch gibt es Mikroplastik, welches sich schon in den Organen von Fischen, also auf unseren Tellern wiederfindet…

…Erinnerungen an meine Kindheit werden dabei wach. An eine Zeit, als auf unserem Bauernhof noch Kühe, Schweine, Hühner, Hunde, Katzen und Mäuse lebten. Als noch zuhause geschlachtet wurde, als noch die Milch, welche direkt aus dem Euter der Kuh in einen für mich damals riesigen Topf landete und auf einen Herd, mit einer großen Stahlplatte, stehend, abgekocht wurde, der auch zur Beheizung des kompletten Hauses an eine kleine Zentralheizung angeschlossen war, welche im Winter auch mal einfror und an den Fensterscheiben dicke Eisblumen wuchsen.

Von der Milch, die dort jeden Morgen auf dem Herd stand, wurde nach dem Abkochen die Sahne abgeschöpft, welche auch mal nachmittags als Schlagsahne auf einem Blechkuchen, welcher mit selbst gepflückten Pflaumen belegt war, landete. Freitags gab es Fisch, das war purer Luxus, wenn man bedenkt das im Bohneneintopf, die Schweinepfoten mit gekocht und die spärlichen Fleischreste zum Essen abgepult wurden. Nichts kam um. Ein oder zweimal im Jahr brachten wir Kinder den gesammelten Müll, meistens alte Blechdosen, mit einem Handwagen zur Petscherkuhle…

…das ist jetzt gut 50 Jahre her, die Weltbevölkerung hat sich seitdem mehr als verdoppelt. Wir verbrauchen jetzt mehr, als unsere Erde nachwachsen lässt. Milch gibt es im Tetrapack, Wurst/Käse wird in Scheiben geschnitten in einer Plastikhülle mit wiederverschließbarem Deckel angeboten, Kuchen in Aluschalen. Der Abfall landet dann in einer riesigen gelben Tonne, welche alle 14 Tage von einem noch riesigeren Weißen LKW abgeholt wird. Kindern muss erklärt werden, dass Kühe in Wirklichkeit nicht lila sind.

Wie lange können wir uns noch die Sahne abschöpfen, wie lange kannst Du das noch?

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Die Arbeitsprobe

Eine große Rolle im Leben, gerade in größeren gemischten Gruppen, spielen Frauen, so ist meine Feststellung. Sie verhalten sich sehr schlau, wenn es um die Führung von Gruppen geht. So wurde ich mehrfach von Frauen aus der Gruppe als Anführer vorgeschlagen, welcher Mann würde sich in solch einem Falle nicht geehrt fühlen?

So war es auch bei der Arbeitsprobe zu meiner Meisterprüfung, welche über 2 x 8 Stunden an zwei Tagen abgelegt wurde. Neben einem anderen war auch ich einer der Auserwählten. Am ersten Tag wurden in Gemeinschaftsarbeit die Holzteile gesägt, gehobelt, furniert etc. Die Schwierigkeit bestand lediglich darin, dass jede der Arbeitsproben andere Abmessungen hatte. Serienfertigung war also nur bedingt möglich…

…in einem kleinen Punkt war ich zu kleinlich. Die Richtung, die ich vorgab, war etwas zu kompliziert gedacht. Ich wusste es nicht besser und stand mit voller Überzeugung dahinter. Alle folgten mir, stellten mich nicht in Frage. Nun hatten wir uns durch kluge Mitarbeit von allen in der Gruppe schon einen so großen Zeitvorsprung erarbeitet, dass, trotz meines Gedankenfehlers, alle ihre Arbeitsprobe rechtzeitig abgeben konnten. Einige waren schon weit vor der Zeit fertig. Ich konnte noch einem, der aus Versehen die Schlüsselbuchse auf dem Kopf stehend eingelassen hatte, helfen, seinen Fehler zu korrigieren.

Was habe ich aus dieser Arbeitsprobe gelernt, was kann ich heute davon für mich nutzen?

Ich habe gelernt, wenn man mit größter Überzeugung einen Weg aufzeigt, einem viele Folgen und nur wenig hinterfragen. Und habe gelernt, dass einige Frauen es gut verstehen, Männer für sich arbeiten zu lassen.

Ob deshalb an den Vorstandstischen der Chefetagen so wenig Frauen sitzen, kann ich nicht beurteilen. Ob im Deutschen Bundestag deshalb weniger Frauen als Männer sind, kann ich nicht beurteilen. Was ich beurteilen kann, ist, dass dort nur noch sehr wenige aus den mittleren oder unteren Bildungsschichten sitzen und dort kein Wort mehr haben.

Zu diesem Problem habe ich von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages noch keine Wortmeldung vernommen.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Der Schlapphut

In meiner Nachbarschaft wohnte jemand, dem ich im Nachhinein größten Respekt zolle. Er war nach einem Unfall an einem Knie mit der Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, konnte den Unterschenkel nur noch ein wenig vor und zurück bewegen.
Trotzdem ist er seinen täglichen Arbeitsweg, hin und zurück immerhin 50 km, mit dem Fahrrad gefahren. Er war Mechaniker von Beruf und baute in eine Kurbel seines Rades ein Zwischengelenk ein, so dass er sein lädierte Bein nur ein wenig hoch und runter bewegen brauchte. So konnte er weiter Radfahren, blieb trotz seiner Beeinträchtigung in Bewegung

…das Beitragsbild ist 2018 auf der Wasserkuppe entstanden, bei dem jährlich stattfindenden  Röhn-Radmarathon. Dort hatte ich mich für den „Bimbach 400“ angemeldet, Samstag 156 km und Sonntag 258 km, insgesamt mit ca. 7000 Höhenmetern. Der Hintergrund für meine Anmeldung war eine kollektive Erniedrigung der beiden Vorstandsmitglieder des Vereines, in dem ich ehrenamtlich als Trainer für den Rennradsport arbeitete. Im Vorjahr hatte ich am Sonntag „nur“ eine Strecke von 200 km gefahren, war mit über 90 kg Körpergewicht viel zu schwer für diese Bergetappen, die anderen Beiden aber die 258 km-Strecke.
Sie waren sich Beide im Gruppenchat darüber einig, dass ich den „Schlapphut“ gemacht hätte.

Ich wollte mir jetzt selbst, auch den beiden Vorständlern, beweisen, dass ich das schaffen kann, sogar „Bimbach 400“ schaffen kann, hatte dafür extra 10 Kg abgenommen und im dem Jahr schon früh mit dem Training angefangen.

Der Erfolg meines „Bimbach 400“ im Jahr 2018 war, dass sich mein linkes Knie meldete, genauer der Meniskus. Der, wie ich jetzt weiß, zu 50% eingerissen ist, schon vorher eingerissen war, normaler Verschleiß.

Keiner darf Dir einen Schlapphut aufsetzen. Du kannst alles schaffen, beweise es dir selbst. Beweise, dass du für dich die Verantwortung trägst.

Bleibe in natürlicher Bewegung.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Das zynische Ministerium

Ein kleines Beispiel aus dem gelebten Kommunismus unserer gesetzlichen Krankenkassen.

Ich bin seit Beginn meiner Ausbildung in der gesetzlichen Krankenkasse, der IKK. In den 80ern noch die Krankenkasse der Innungen. Mit der Liberalisierung des Gesundheitssystems hat jeder gesetzlich Versicherte die Möglichkeit innerhalb des Systems die Kasse zu wechseln, damit die Krankenkassen wirtschaftlicher handeln

…nach einer schweren Erkrankung stellte ich meine selbstständige Tätigkeit nach 20 Jahren vorerst ein. Meine damalige Ehefrau hatte zu der Zeit eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle. Die gesetzliche Krankenkasse bietet als besonderen Schutz der Familien, die der Staat mit dem Grundgesetz garantiert. Dort stellte ich zu der Zeit einen Antrag, damit ich über meinen Ehepartner krankenversichert bin. Das lehnte die Krankenkasse ab, da ich über noch über geringe Einnahmen aus Verpachtung bekam. Über ein Jahr gerechnet, bezahlte ich doppelt soviel Beitrag zur Krankenkasse, als ich Einnahmen zu verzeichnen hatte. Dies kommt einer Enteignung gleich.

Ich stehe voll und ganz hinter dem Sozialsystem unserer ganzen Bevölkerung, nicht zu dem Kommunismus innerhalb einer Gesundheits-Klasse.

Als Arbeitgeber, der 20 Jahre lang Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigt hat, junge Menschen ausgebildet hat, festzustellen, dass, wenn man selbst nicht mehr leistungsfähig ist, vom Staat fallengelassen wird, hat mir gezeigt, was bei uns falsch läuft.

Die Art, wie der Staat mit den Menschen umgeht, die die Leistungsträger und Ideengeber der Gesellschaft stellen, ist für mich Beispiellos.

Es gibt in Deutschland Menschen, die von den gesetzlichen Kassen nicht mehr aufgenommen werden und trotzdem herrscht innerhalb ihres Systems der Kommunismus.

Das ist ein zynisches Verhalten. Ein zynisches Verhalten des Staates gegenüber der Gesundheit ihrer arbeitenden Bürger.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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