Archiv der Kategorie: Gesundheit

Krieg um unsere Natur

Der Krieg der Pharmaindustrie, der Antwort der Industrienationen auf den anstehenden Wegfall der Materiellen-Industrie, ist voll entfacht.

In diesem Konzert der im Hintergrund agierenden Konzerne, wie zum Beispiel Bertelsmann mit seinem IT-Dienstleister Arvato, der durch RTL seine eigene Werbeplattform hat, möchte die ganze Welt mitspielen. Mit einer Infektionsbezeichnung „Grippe“ konnte nicht genug „geworben“ werden, so musste ein neues Schreckgespenst mit Namen Corona kreiert werden, das war die End-Lösung.

Die durch zweckgebundene Mittel leicht steuerbare WHO, als oberste Hüterin der Weltgesundheit, hat mit entscheidenden Maßnahmen, wie die Anpassung der Pandemieregeln, erheblichen Anteil an dem Erfolg dieser größten Werbekampagne der Menschheitsgeschichte.

Im Universum klärt sich früher oder später alles auf, in Deutschland auch? Wie lange hält sich die Kommunistin Merkel noch an der Macht, wie lange steht ihr der Offizier der Pharmaindustrie Jens Spahn noch zur Seite?

Wann werden wir entlöst, oder wird dies der größte Genozid der Menschheit?


Munter bleiben, Euer h.Art.mut

Der bedingungslose Generationenvertrag

Alle Gesundheit geht vom Volke aus

Radfahren als Antwort auf einen Virus

Ausdauersport stärkt
   dein Herz
   dein Immunsystem
   deinen Geist.

Ein intaktes Immunsystem entlastet das Gesundheitssystem.

Radfahren als Ersatz für das Auto entlastet dein „Portemonnaie“

Für eingespartes CO2 dankt dir deine dich umgebende Natur.

Radfahren ist ein gelenkschonender Sport und andere werden innerlich neidisch auf dich sein, wenn du zeigst, dass du es dir Wert bist auch Mitmenschen durch dein Radfahren zu entlasten.

Am Anfang wird es dir vielleicht schwerfallen, dich zu motivieren, dich trotz Regens aufs Rad zu setzen. Mit jedem Kilometer, den du fährst, wirst du mehr Freude und Freunde gewinnen. Du kannst voller Stolz erzählen, dass du an einem Tag 50 Km gefahren bist,

dass du an einem Tag 100 km gefahren bist,
dass du an einem Tag 200 km gefahren bist,
dass du an einem Tag 300 km gefahren bist und noch gerne weitergefahren wärst.

Dein Arzt wird dich bei dem nächsten CheckUp, wenn er deine Leistungsdaten tatsächlich kontrolliert, verwundert fragen, warum du Leistungsfähiger geworden bist.

Du wirst dich darüber freuen, dass dir das Treppensteigen leichter fällt.
Du wirst dich darüber freuen, dass sich Körperfett in Muskelmasse umwandelt.
Du wirst dich darüber freuen, dass jeder sieht, dass du ein sportlicher Mensch bist.

Deine Arbeitskollegen werden dich beneiden, weil du mit dem Rad zur Arbeit fährst.
Deine Arbeitskollegen werden dich darum beneiden, weil du 3 Stunden weniger arbeitest, denn du brauchst kein teures Auto.

Das ist meine kleine Einladung an Dich
Steig aufs Rad, Du bekommst dafür den größten Respekt der Natur.

Zeige der Pharmaindustrie deinen Weg.

Munter bleiben, Euer h.Art.mut

Der bedingungslose Generationenvertrag

Alle Gesundheit geht vom Volke aus

Was macht ein Mensch, der gerade für andere kein Bedürfnis erfüllen kann?

Ich fahre zum Maschsee und sehe mir gerade das Verhalten anderer Menschen an.

Joggerinnen und Jogger, ältere Paare an Rollatoren, Skater, Radfahrende, Polizisten in ihren Autos, die keine Masken tragen und beim Abbiegen das Blinken vergessen, Rudernde, Stand-Up-Paddelndem, Paddelnde, Frauenpaare, Männerpaare, Walkende, Großeltern mit ihren Enkeln, Rauchende. Mehr habe ich bislang nicht gesehen.

Eine gute Freundin von mir wollte das Wochenende woanders übernachten, wo hat sie nicht gesagt, denn sie ist frei.

Ich bin auch frei, so habe ich überlegt, ob ich an mein kleines Wohnmobil ein größeres Schild mit der Aufschrift: „Ich bin frei.“, anbringe. Wer würde auf dieses Schild reagieren, und wenn, was würde er sich denken, wenn jener denkende Mensch mich dort sitzen sehen würde, während ich hier diesen Text in mein Smartphone tippe?

Wenn ich irgendwo ankomme um etwas länger zu bleiben lasse ich erst von dem kleinen TV-Gerät einen Sendersuchlauf machen, irgendwann hat das Gerät Sender gefunden und schaltet automatisch das erste Programm in der Liste ein, es läuft gerade ein deutscher Märchenfilm.

Diese Zeit ist kein Märchen, sondern ein selbstgemachte Albtraum. Leider habe ich kein Schild und Stift dabei.

Was würden Männer denken, wenn in meinem kleinen Wohnmobil eine einsame Frau sitzen würde mit dem besagten Schild? Würden sie Sicht trauen zu fragen was sie kostet? Würden sie denken, da sitzt ein freier Mensch oder würden sie das Gespräch suchen?

Gerade ist schon wieder ein Streifenwagen vorbeigefahren. Was würde eine Polizeistreife denken, wenn sie mich in meinem Auto sitzen sehen, mit dem besagten Schild?

Was würde eine einsame Frau denken? Würde sie mich fragen, wie „teuer“ ich bin? Es gibt Frauen, die bezahlen für Sex. Warum machen sie das? Frau Klatten, geb. Quant, die reichste Frau Deutschlands, wurde von einem Callboy erpresst. Sie war so mutig und hat es nicht zugelassen. Hat sich geoutet.

Sie hat sich für die Freiheit entschieden. Ich habe mich für die Freiheit entschieden. Ich lasse mir von keinem Angst machen. Ich „pflanze“ mit diesen kleinen Livebericht vom Maschsee gerade wieder einen neuen Baum.

Ich bin frei.

Die Sau

Es war im Jahr 1987, zu der Zeit lebte meine Ex-Frau schon mit bei mir, genauer gesagt bei meinen Eltern, sie hatten sich in den Siebzigern ein Haus gebaut. Möglich war dies, weil die Ferkel, welche in ihrem kleinen Nebenerwerbsbetrieb erzeugt wurden, am Markt gerade begehrt waren und zudem in den landwirtschaftlichen Betrieb nichts mehr investiert wurde. Mein Vater entschied sich 1972 dazu, nicht einen neuen Schweinestall zu bauen, nicht mehr in einen Betrieb, der nicht mehr lebensfähig war, zu investieren, sondern eine sozialversicherte Arbeit aufzunehmen. Meine Mutter kümmerte sich um Haus und Hof, mein Vater ging arbeiten und nach seinen Feierabenden kam die zweite Schicht. Felder mussten bestellt, Schweine gefüttert, es musste ausgemistet werden, gearbeitet wurde bis zur Tagesschau. Mein älterer Bruder wohnte mit seiner Familie auch mit auf dem Hof, in seinem und meinem Elternhaus. Als jüngster Sohn war ich als Arbeitskraft noch verfügbar, wohnte auch in dem neuen Haus, zahlte keine Miete oder Nebenkosten, ich „arbeitete“ mehr als den Gegenwert ab. Falls ich mal keine Lust dazu hatte, teilte mir mein Vater mit, dass er darüber nicht erfreut war.

Dienstagabend und Samstagvormittag war ausmisten angesagt. In den Ställen waren lediglich Abläufe für die Gülle, feste Bestandteile wie Stroh oder die Ausscheidungen der Schweine mussten mit der Forke in die Schubkarre geladen und darin dann zum großen Misthaufen gebracht werden. Die Karre musste mit viel Schwung möglichst hoch auf diesen stinkenden Haufen geschoben werden, sonst reichte die Fläche für diesen Mist nicht aus. Ich legte mir als Auffahrhilfe eine lange Bohle schräg an den hohen Misthaufen. Es kam auch schon mal beim Hochschieben vor, dass ich ins Straucheln kam und mit den Händen vorweg auf den Haufen fiel.

Samstags wurden auch hin und wieder die männlichen Ferkel kastriert. Dies wird gemacht, damit das Fleisch genießbar ist, denn Fleisch von Ebern, dass sind die männlichen Schweine, hat einen Beigeschmack. Die Ferkel waren ca. 2 Wochen alt, wurden aus den Abferkelställen herausgenommen und in eine Kiepe getan, um sie dann zum Kastrieren zu verbringen. An einem Samstag half auch meine damals hochschwangere Ex-Frau, im Haus wäre sie zu der Zeit allein gewesen. Für das Kastrieren, welches mein Vater ausführte, nahm ich Ferkel für Ferkel aus der einen Kiepe und legte sie in die Halterung, in der die Ferkel für das Kastrierens auf den Rücken gelegt wurden. Mein Vater schärfte das Skalpell vorher auf einem feinen Stein, das Messer war sehr scharf.

Die Ferkel schrien, nicht weil sie kastriert wurden, sondern aus Angst in dieser Zwangshaltung, jedes schrie um Hilfe. Auch die Sauen, die nur durch eine Tür und ihre Einbuchtung von dem Raum getrennt waren, hörten diese Schreie nach Freiheit. So kam es an diesem Tag dazu, dass eine Sau sich aus ihrer Einbuchtung befreite, dann die Tür zur Schweineküche mit ihrer Schnauze aus den Angeln hebelte, um ihre Ferkel zu verteidigen. In dem Raum waren mein Vater, meine hochschwangere Ex-Frau und ich, ein frisch verheirateter und werdender Vater.

Eine ausgewachsene Sau ist wesentlich größer als ein Wildschwein und mindestens genauso willensstark. Mir blieb also nicht viel Zeit, der Raum wies eine Größe von ca. 4 x 3 Meter auf, die Sau hatte mich im Visier und machte mir mit weit aufgerissener Schnauze, mit den klar für mich erkennbaren Zähnen und Hauern,  klar, dass sie bereit ist um Leben und Tod ihre Nachkommen zu verteidigen, für eine Flucht war es für uns jetzt zu spät. Hätte wir der Sau unseren Rücken zugedreht, wäre das unser Todesurteil gewesen.

Was macht ein Mann in solch einem Moment? Hinter mir stand meine hochschwangere Ehefrau, selbst mit einem Kind in ihrer Körpermitte, welches schon darauf wartete das Licht der Welt zu erblicken. Rechts, mein wie zu einer Salzsäule erstarrter Vater, das kleine scharfe Messer in seiner rechten Hand, die Hoden des eingespannten Ferkels in seiner linken. Zwischen der Sau und mir stand lediglich eine Kiepe aus Drahtgeflecht mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern.

Links von mir lagen auf dem Fresstand der Sauen, der auch in diesem Raum war, Eichenhölzer mit einer Länge von ca. 2 Metern und einem Querschnitt von 80 x 40 mm. Ich verdiente zu der Zeit als Tischlergeselle mein Brot, baute feinste Möbel und Tresenanlagen für Arztpraxen, hatte gelernt, auf den Zehntel-Millimeter zu achten. Hatte auch gelernt, dass besonders Zahnärzte es gut verstanden, wie man mit einem gesunden Lächeln Geld verdienen kann, dieser „Selbstbedienungsladen“ bei den Krankenkassen wurde den Zahnärzten irgendwann verschlossen. Man sieht es mehr und mehr an den Zahnlücken. Ok, im Moment nicht.

So nahm ich mir eines dieser Hölzer und machte der Sau damit klar, dass auch ich mein ungeborenes Kind, meine Frau, meinen Vater und zuerst mich selbst bis auf Leben und Tod verteidige. Rammte ihr wieder und wieder dieses Eichene Hartholz in ihr weit aufgerissenes Maul. Weiß nicht mehr wie oft, durfte nicht nachlassen, sonst hätte das wohl nicht nur meinen Tod bedeutet. Die Sau bekam meinen Überlebenswillen zu spüren und ihr Wille ihre Ferkel zu verteidigen lies etwas nach.

Aus diesem Raum heraus führte eine Tür, die mittlerweile schon in die Jahre gekommene Nachfolgetür siehst Du auf dem Bild oben, in den damaligen kleinen Schweinehof. Dort wurden auch wieder und wieder die Ferkel von einem Eber gezeugt, immer dann, wenn die Sauen naturbedingt wieder bereit waren für einen neuen Zyklus.
So rief ich meinem Vater und meiner damaligen Frau, sie waren nach einem kurzen Schock wieder handlungsfähig, zu, dass sie diese Tür nach draußen öffnen sollten. Jetzt machte ich der Sau den Weg zu der Tür frei und zeigte ihr mit dem Kantholz auf „freundliche“ Art den Weg nach draußen, die erzeugten Schmerzen in ihrem Maul wurden wohl zu heftig. Die Tür dann schnell zugemacht als die Sau draußen war, die Ferkel schnell wieder in den Abferkelstall gebracht. Dort waren noch die anderen acht Sauen in den anderen Abferkelställen. Auch sie waren um ihre Ferkel besorgt, es hätten noch andere ausbrechen können und wollten das auch. Nur deren Einbuchtungen waren stabil genug und hielten dem Druck Stand. Wenn nicht, hätte ich dieses nicht schreiben können und wäre nicht Vater geworden. Ob mein Vater oder meine damalige Frau dieses überlebt hätten, weiß ich nicht. Vieleicht hätte uns die Schweine mit Haut und Haaren verspeist. Schweine sind Allesfresser, wie Du auch.

Wenn jemanden die Freiheit genommen wird, wie diesen Ferkeln auf dem Rücken liegend in der Zange, erzeugt man in diesen Tieren Angst. Tierschützer stellen sich selbst auf den Plan, wenn wegen Massentierhaltung geimpft wird, oder weil Tiere zu eng gehalten werden. Wo sind zu die „Tierschützer“ jetzt, wer schützt die Menschen vor denen, die uns „Impfen“ wollen, weil wir uns Angst haben machen lassen. Wer hat diese Angst geschürt?

Herr Jens Spahn, sie sind der Gesundheitsminister der Bundesrepublik Deutschland. Wissen Sie, wer diese Angst geschürt hat, oder weiß es ihre Wegbegleiterin, die Menschenrechtlerin Frau Annalena Baerbock? Oder ist es der Kreis in Davos, in dem sie „berufen“ sind? Mir fallen keine Anderen ein, die sonst so viel Macht hätten, Geld ist Macht.

Mir macht keiner Angst.

PS:
Warum passt diese Geschichte auch noch in diese Zeit? Schweine sind dem Menschen sehr ähnlich, ihre Organe stehen mit leichten Modifikationen zur Disposition als Austauschprodukt für menschliche Organe. Dieses wird u.a. nötig, wenn wir uns selbst wie Schweine verhalten.

Gegessen haben, was es gibt.
Gesoffen haben, was es gibt.
Geraucht haben, was es gibt.

Okay, das ist politisch nicht korrekt, Schweine rauchen nicht.
Und „Schweine“, sind schlau. Sie zahlen nicht für alles.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

https://h-art-mut.com/2021/01/29/der-bedingungslose-generationenvertrag/

https://h-art-mut.com/2021/01/29/alle-gesundheit-geht-vom-volke-aus/

Steuergerechtigkeit

Meinen Rechenschieber im Kopf habe ich kurz bemüht, bei Gedanken an meine Steuererklärungen, welche in den letzten 30 Jahren jährlich von mir beim Finanzamt abzugeben waren und sind.

In den 30 Jahren hatte ich nicht eine Steuerprüfung, einmal wurden die Lohnkonten meiner Mitarbeiter geprüft. Dort wurde nichts beanstandet, da meine damalige Frau diese Journale in hervorragender Weise in unserem handwerklichen Familienbetrieb, mit Auszubildenden, Gesellen und zufriedenen Kunden in ganz Deutschland, geführt hatte. Sie war auch angestellt und wurde dafür entlohnt.

Ich nehme an, dass das Finanzamt die betriebswirtschaftlichen Zahlen der Betriebe miteinander vergleicht, über Kennzahlen. Mit diesen Zahlen lassen sich Abweichler gezielt ausfindig machen. Bei einem selbstständigen Handwerkskollegen gab es über 20 Jahre 3 Prüfungen durch das Finanzamt, ich denke nicht, dass die Beamten nach dem Zufallsprinzip arbeiten.

Jetzt zu meiner Rechnung:

16 Std beanstandungsfreie Buchführung/Monat x 12 = 192 Std/a * 30 Jahre = 5.760 Std * 50,-€ =

288.000,- €

Steuerberaterkosten 2.500,-€/a * 30 Jahre =

75.000,- €

Summe:
363.000,-€

Um dem Staat mit seiner nicht mehr durchschaubaren Steuergesetzgebung gerecht zu werden sind mir also bislang Kosten in Höhe von 363.000,- € Netto entstanden. Da Umsatzsteuer aufkommensneutral ist, ich als Unternehmer diese für den Staat einzutreiben habe, ohne Entlohnung natürlich, habe ich diese nicht berechnet. Nicht berechnet sind die staatlichen Kosten, die durch die Kontrollarbeit der Finanzbeamten entstehen und welche ausschließlich über Steuern finanziert werden.

Zeitgleich verhindert die Bundesrepublik Deutschland eine europäische Harmonisierung des Steuerrechts, die das Ziel hat, die Gewinne von Großunternehmen gerecht zu besteuern.

Ich bin nicht mehr bereit, diese Kosten für einen Staat zu tragen, der mich hängen lässt, wenn es mir schlecht geht. Wenn ich jetzt demnächst eine Steuerprüfung im Hause habe, stimmt vielleicht eine Kennzahl nicht mehr.

Ab jetzt streike ich, warte auf die Prüfung und der Überprüfung dieses Systems. Sonst findest Du mich irgendwann unter einer Brücke.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

Der bedingungslose Generationenvertrag

Alle Gesundheit geht vom Volke aus

Der Schlapphut

In meiner Nachbarschaft wohnte jemand, dem ich im Nachhinein größten Respekt zolle. Er war nach einem Unfall an einem Knie mit der Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, konnte den Unterschenkel nur noch ein wenig vor und zurück bewegen.
Trotzdem ist er seinen täglichen Arbeitsweg, hin und zurück immerhin 50 km, mit dem Fahrrad gefahren. Er war Mechaniker von Beruf und baute in eine Kurbel seines Rades ein Zwischengelenk ein, so dass er sein lädierte Bein nur ein wenig hoch und runter bewegen brauchte. So konnte er weiter Radfahren, blieb trotz seiner Beeinträchtigung in Bewegung

…das Beitragsbild ist 2018 auf der Wasserkuppe entstanden, bei dem jährlich stattfindenden  Röhn-Radmarathon. Dort hatte ich mich für den „Bimbach 400“ angemeldet, Samstag 156 km und Sonntag 258 km, insgesamt mit ca. 7000 Höhenmetern. Der Hintergrund für meine Anmeldung war eine kollektive Erniedrigung der beiden Vorstandsmitglieder des Vereines, in dem ich ehrenamtlich als Trainer für den Rennradsport arbeitete. Im Vorjahr hatte ich am Sonntag „nur“ eine Strecke von 200 km gefahren, war mit über 90 kg Körpergewicht viel zu schwer für diese Bergetappen, die anderen Beiden aber die 258 km-Strecke.
Sie waren sich Beide im Gruppenchat darüber einig, dass ich den „Schlapphut“ gemacht hätte.

Ich wollte mir jetzt selbst, auch den beiden Vorständlern, beweisen, dass ich das schaffen kann, sogar „Bimbach 400“ schaffen kann, hatte dafür extra 10 Kg abgenommen und im dem Jahr schon früh mit dem Training angefangen.

Der Erfolg meines „Bimbach 400“ im Jahr 2018 war, dass sich mein linkes Knie meldete, genauer der Meniskus. Der, wie ich jetzt weiß, zu 50% eingerissen ist, schon vorher eingerissen war, normaler Verschleiß.

Keiner darf Dir einen Schlapphut aufsetzen. Du kannst alles schaffen, beweise es dir selbst. Beweise, dass du für dich die Verantwortung trägst.

Bleibe in natürlicher Bewegung.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Das zynische Ministerium

Ein kleines Beispiel aus dem gelebten Kommunismus unserer gesetzlichen Krankenkassen.

Ich bin seit Beginn meiner Ausbildung in der gesetzlichen Krankenkasse, der IKK. In den 80ern noch die Krankenkasse der Innungen. Mit der Liberalisierung des Gesundheitssystems hat jeder gesetzlich Versicherte die Möglichkeit innerhalb des Systems die Kasse zu wechseln, damit die Krankenkassen wirtschaftlicher handeln

…nach einer schweren Erkrankung stellte ich meine selbstständige Tätigkeit nach 20 Jahren vorerst ein. Meine damalige Ehefrau hatte zu der Zeit eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle. Die gesetzliche Krankenkasse bietet als besonderen Schutz der Familien, die der Staat mit dem Grundgesetz garantiert. Dort stellte ich zu der Zeit einen Antrag, damit ich über meinen Ehepartner krankenversichert bin. Das lehnte die Krankenkasse ab, da ich über noch über geringe Einnahmen aus Verpachtung bekam. Über ein Jahr gerechnet, bezahlte ich doppelt soviel Beitrag zur Krankenkasse, als ich Einnahmen zu verzeichnen hatte. Dies kommt einer Enteignung gleich.

Ich stehe voll und ganz hinter dem Sozialsystem unserer ganzen Bevölkerung, nicht zu dem Kommunismus innerhalb einer Gesundheits-Klasse.

Als Arbeitgeber, der 20 Jahre lang Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigt hat, junge Menschen ausgebildet hat, festzustellen, dass, wenn man selbst nicht mehr leistungsfähig ist, vom Staat fallengelassen wird, hat mir gezeigt, was bei uns falsch läuft.

Die Art, wie der Staat mit den Menschen umgeht, die die Leistungsträger und Ideengeber der Gesellschaft stellen, ist für mich Beispiellos.

Es gibt in Deutschland Menschen, die von den gesetzlichen Kassen nicht mehr aufgenommen werden und trotzdem herrscht innerhalb ihres Systems der Kommunismus.

Das ist ein zynisches Verhalten. Ein zynisches Verhalten des Staates gegenüber der Gesundheit ihrer arbeitenden Bürger.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Minderwertig

Das Gefühl von Minderwertigkeit überkam mich früher oft. Zum Beispiel wenn Hartwig für die Schule lernte und ich lieber durch die Gegend zog. Nicht so viel Sinn darin sah, die von anderen auferlegten Aufgaben fleißig auszuführen.

So hatte ich auch viel Respekt vor meinem Hausarzt, der mich viele Jahre in seiner Kartei führte. Er gehörte später auch zu meinem Kundenstamm, durfte in seiner Praxis den Empfangstresen bauen.

Jetzt denke ich gerade darüber nach, wie gnadenlos manchmal meine Handwerkerrechnungen gekürzt oder erst nach mehrmaligem Auffordern bezahlt wurden. Und ich denke auch darüber nach, dass er, ich war so um die 20, obwohl ich ihm genau meine Schmerzen geschildert hatte, mich an dem Tag ohne eine bestimmte Diagnose wieder nach Hause schickte.
Am späten Nachmittag nahm mich Hartwig auf sein Motorrad mit und fuhren in Flettmar die löchrige Straße Richtung Müden, da merkte ich die Schmerzen immer mehr. Am späten Abend passierte es dann, der Durchbruch meines Bilddarmes, da hatte sich im Wurmfortsatz wohl etwas entzündet.

Hatte ich jetzt auch die Möglichkeit, ich war 6 Wochen außer Kraft gesetzt, meinem Arzt die Rechnung zu kürzen? So etwas steht mir doch nicht zu? Ich habe doch kein Abi, bin doch zu dumm um überhaupt zu merken, was da passiert war.

Hat er mir dann vielleicht aus Mitleid die Aufträge erteilt oder weil ich so gute Arbeit gemacht habe? Immerhin hat er meine Rechnungen nicht gekürzt.

Ich bin nicht Minderwertig, keiner ist minderwertig.

Du bist nicht minderwertig, lasst dir dies nie einreden.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Überblick verloren

Wenn ich als Künstler und Unternehmer, der soziale Verantwortung übernimmt, beschreiben sollte was gerade in unserem Land passiert überlege ich, womit fange ich an und womit höre ich auf. So fange ich einfach mal an:

So wurde jetzt eine große Impf-Kampagne auf den Weg gebracht. Viele Mitarbeiter wurden angeworben, Verträge abgeschlossen. Sie gehen also zu ihrer Arbeit, nur fehlt der Impfstoff. So werden sie wieder nach Haue geschickt, bekommen den vertraglichen Lohn ausgezahlt. Das ist ihr gutes Recht. Wer bezahlt das?

So haben beamtete Lehrkräfte auf die Verfassung, auch auf den Paragrafen 6 GG, einen Eid geschworen, dass sie sich für das Wohl der Kinder einzusetzen haben. Sie bekommen dafür ein fürstliches Salär mit staatlicher privater Krankenversicherung, gehobene Altersversorgung und genießen viel Urlaubszeit. Nun sitzen sie zuhause, obwohl Schulzeit ist. Das ist nicht ihr gutes Recht. Wer bezahlt das?

So haben nicht nur Pflegekräfte und Krankenschwestern eine wohl verdiente Corona-Zulage bekommen, sondern auch Staatsbedienstete und Mitarbeiter, welche beim Bundestag mit Zeitverträgen angestellt sind. Zudem werden die Türen der Ämter verschlossen. Wer kassiert da, wer bezahlt das?

Menschen werden zum Sterben in Krankenhäuser verbracht, damit sie dort mit Schläuchen im Hals und in den Blutbahnen maschinenkontrolliert sterben dürfen. Das ist nicht ihr gutes Recht. Wer kassiert da, wer bezahlt da?

Die Industrie darf weiterarbeiten. Sie setzen ihre Mitarbeiter dieser Gefahr aus. Wo bleibt die Berufsgenossenschaft? Warum schreitet sie nicht ein? Wer kassiert da?

Ein Paketbote, der sich aus dem Grunde etwas dazuverdienen möchte, da seine Rente nicht reicht, wird von seinem Arbeitgeber, vielleicht Herr Jeff Bezos, dieser Gefahr ausgesetzt. Warum interveniert hier nicht deine Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel? Wer kassiert da, wer bezahlt da?

Friseuren, Wirten und Künstlern wird die Existenz zerstört. Wer bezahlt das?

Kinder, die laut Paragraf 6 GG über ein besonderes Fürsorgerecht verfügen, werden von unserer Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel daran gehindert, eine gute Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu erlernen. Wer bezahlt das?

Ich höre jetzt auf, weil es mir reicht. Frau Dr. Angela Merkel, es reicht.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Hinter verschlossenen Türen

Kann sich einer ausmalen, was sich zurzeit hinter den verschlossenen Türen unserer Republik abspielen könnte?

Ich habe eine Erinnerung an eine Zeit, als Schule noch funktionierte. Zu der Zeit wurden blaue Briefe an die Eltern verschickt. In den Briefen wurde den Eltern mitgeteilt was an ihrem Kind auffällig war.

Ich war auffällig geworden, denn, es fehlten mehrfach meine Hausaufgaben. Das kann passieren, wenn man Kindern viel Freiheit lässt, sich nicht um sie kümmert, kein Interesse an ihnen zeigt. Weil ich meine Hausaufgaben nicht machte kam also ein Blauer Brief nach Hause. Meine Mutter gab diesen an meinem Vater weiter, der mir daraufhin unmissverständlich, mit ein paar klapsen auf meinen Hintern, den Hinweis gab, wieder fleißig zu sein. Sie hätten den Brief auch so auffassen können, dass sie sich als Eltern mehr um ihren Sohn kümmern sollten.

Sie kümmerten sich nicht, ich genoss weiterhin meine Freiheit als Kind. Ich sah in dem Lernen nicht so viel Sinn, draußen gab es mit meinen eigenen Augen viel mehr selbst zu entdecken. Es dauerte also nicht lange, da kam der zweite Brief, diesmal einer dunkelblauer. Hat sich meine Mutter wohl bloßgestellt gefühlt? Sie reichte auch diesen sBrief an meinen Vater weiter…

…einem Vater, der als 18-Jähriger 1943 für einen Psychopaten in den Krieg ziehen musste…
…einem Vater, der erst 1948 aus der russischen Kriegsgefangenschaft nach Hause kam…
…einem Vater, der als Landwirt einen Betrieb zu führen hatte, der aufgrund der geringen Größe, trotz eines 24/7 Einsatzes, zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel abwarf…
…einem Vater, der sehr intelligent war, zum Studieren der Familie aber das Geld fehlte…
…einem Vater, der 1960 seinen zweiten 4-jährigen Sohn mit massiven Hautverbrennungen über vier Tage qualvoll ersticken sah…

…einem Vater, der mich erst kurz vorher schon mal darauf hingewiesen hatte, fleißig zu sein…

…ich erspare Euch Details…

…nach seiner Attacke gegen mich, wegen seines Lebensfrustes, den er gnadenlos an mich, einem wehrlosen 10-jährigen Jungen, wieder und wieder und wieder ausließ, verkroch ich mich in dem Holzschuppen, der neben der großen Scheune stand…

…erst 40 Jahre später bin ich aus diesem Schuppen aufrecht herausgetreten und habe meinen Vater zur Rede gestellt, ich brauchte dafür 2 Anläufe. Geleugnet hat er es bis zu seinem Tod. Er hat mich verleugnet, seinen eigenen Sohn. Ich hatte ihm verziehen, weil ich erst begreifen musste, dass jeder Mensch sein Leben lebt, darin auch gefangen sein kann. Mein Vater war in seinem selbst gewählten Gefängnis.
Die letzten Wochen seines Lebens war ich immer in seiner Nähe. Irgendwann hat er mich gefragt, ob wir uns noch irgendetwas zu sagen hätten.

Ich sagte ihm, es ist alles Gut. Einen Tag später ist er für immer mit seinem Leid eingeschlafen. Er hat noch versucht, vor seinem letzten Ausatmen, seine Augen zu schließen, es ist ihm nicht geglückt.

Erst jetzt, mit fast 60 Jahren, bin ich wieder frei.

So frei wie ein kleiner unschuldiger Junge. Jetzt sehe ich mir wieder die Welt mit offenen Augen, so wie damals.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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PS:
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Ich lerne gerne dazu und werde, wenn ich Zeit finde, dir Rede und Antwort stehen.

Danke:-)

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