Archiv für den Monat: Dezember 2024

Mark Zuckerberg und die Zukunft der Selbstregulation

Darstellung der Zusammenhänge im OSW

Hallo und guten Morgen,

Mark Zuckerberg fragt mich jeden Morgen, was ich gerade mache.

Gerade erarbeite ich eine umfangreiche Excel-Tabelle, die mir freundlicherweise Microsoft für schmales Geld zur Verfügung stellt, welche in vereinfachter Form die Zusammenhänge im OSW darstellt. Das OSW stellt, neben dem OIS und dem SGC, einen der drei Tragpfeiler in den Strukturen des universellen www.KONSENS.me dar.

Tue Gutes und berichte darüber, das mache ich hiermit. Denn diese drei Konzepte verändern unsere Welt grundlegend. Sie führen uns hin zur Quelle der Menschlichkeit, zur jetzt nötigen Selbstregulation. Sie hat um uns herum in der Natur den Menschen zu dem gemacht, was wir sind, also auch Du bist.

Teile gern Deine Meinung zur Selbstregulation hier mit, die durch die drei belastbaren Konzepte im universellen http://www.KONSENS.me in unser Leben kommt. Das erste OIS in der Menschheit stellt Facebook dar, nur China stellt sich noch quer. Auf der Plattform tauschen sich Menschen aus, gehen in Verständigung. Das weltweite Netzt lässt alle Grenzen und Feindbilder aus unseren Köpfen verschwinden.

Deutschland und Europa dürfen sich 80 Jahre nach dem 2. Weltkrieg Befriedung und Befreiung schenken.

Mach mit

Herzlichst
h.Art.mut

Freier Künstler und Gründer des universellen http://www.KONSENS.me

Mein Vater, sein letzter Weg und die Suche nach Frieden

Wer kennt Lösungen zu Befriedung?


Wenn am Ende eines Weges noch nicht alles gut ist, welche Möglichkeiten hat man noch, es doch noch gut werden zu lassen? Mein Vater ist im Alter von 94 Jahren im Jahr 2018 friedlich eingeschlafen. Das Verhältnis zwischen ihm und mir wurde in einem großen Maße von Unausgesprochenem begleitet. Aus heutiger Sicht darf ich froh sein, dass er 2018 gegangen ist. Denn nur einen Wimpernschlag später hätten wir beide, mein Vater und ich, keine Möglichkeit mehr gehabt, uns auszusprechen oder zuzuhören.

Ich hatte für meine Eltern im Jahr 1989 die Verantwortung bis zu ihrem Tode übernommen. Meine Mutter verstarb schon 1997, zu Beginn ihrer Rente. Über mein Verhältnis zu ihr werde ich schreiben, wenn die Zeit gekommen ist. Wir lebten zusammen, seit meiner Geburt am 22. Februar 1962, ab 1976 in dem von meinen Eltern neu gebauten Haus.

Jetzt wieder zu meinem Vater, für den ich allein nicht mehr die Verantwortung tragen konnte, 2016 in der Seniorenresidenz Beinsen in Wienhausen einen guten Ort für seine letzten Monate bekommen hatte. Seine Rente reichte dafür im Zusammenhang mit der Pflegeversicherung aus. Als er nicht mehr fähig war, selbstständig zu essen, auf künstliche Ernährung angewiesen war, beschlossen wir, meine zwei Brüder und ich, es so kommen zu lassen, wie er selbst vorher verfügt hatte, auf diese künstliche Ernährung zu verzichten. Diese wurde ihm von seiner Ärztin aus Bröckel per Rezept verordnet. Ich besuchte diese Ärztin und teilte ihr mit, dass mein Vater beschlossen hatte, seinen letzten Weg zu gehen und die künstliche Ernährung einzustellen ist. Zwei Tage später bekam ich einen Anruf aus dem Heim, dass diese Ärztin meinem Vater schon wieder ein Rezept ausgestellt hatte, wieder Plastikbeutel mit künstlicher Ernährung.

Weshalb lassen Ärzte Menschen in einem Alter von 94 Jahren nicht sterben? War es ein Versehen dieser Ärztin oder ist es ein Geschäft mit dem Leid von Menschen? Missachtet dieses kranke System den Menschen an sich? Aber dies nur am Rande, es geht hier um den Abschied, um die letzte Trennung, von der es kein Zurück gibt. Zeitlebens hatte ich Angst vor der Kälte meines Vaters, der durch sein Leben so geworden war. Durch Krieg und Verlust eines Sohnes. Er ließ seine Gewalt aus diesem aufgestauten Hass an seinen 4 Söhnen aus. Mitgefühl war nicht zu erwarten. Ein Krieg hat ihm seine Jugend genommen, die Gefangenschaft seine Seele zerstört und der Verlust eines Kindes im Jahr 1960 im Alter von 4 Jahren, welches auch mit Prügel bis dahin erzogen wurde, hat ihm seine letzte menschliche Wärme entzogen. Auch mir hat er meine Seele aus dem Leib geprügelt, mein Inneres totgeschlagen.

Die letzten zwei Wochen seines Lebens besuchte ich ihn jeden Tag, ich saß dort und wir schwiegen uns an. Jeden Tag besuchte ich ihn, wartend, nur auf ein kleines Wort der Dankbarkeit oder Lob für das, was ich aus dem von ihm geerbten Hof gemacht hatte. Auf etwas im Leben zu warten, lohnt sich nicht, es lohnt sich in jedem Fall der Blick nach vorn. Am vorletzten Tag seines Todes fragte er mich: „Hät wi üsch noch ijendwat tau seggen?“. ich sagte ihm, es sei alles Gut. Am nächsten Tag atmete nur noch sehr schwach und stoßweise. Seinen letzten Atemzug, sein Versuch im letzten Moment seine Augen selbst zu schließen, was ihm aber nicht gelang, nahm ich in aller Stille als letzte Handlung von ihm mit. eine Stunde saß ich dort, sah seine halb geöffneten Augen. Ich weiß, dass das Gehör als letztes seinen Dienst einstellt. so schwieg ich ihn noch eine Stunde lang an.

Ich habe die Verantwortung übernommen, das Grab meiner Eltern zu pflegen. Diese Pflicht muss ich noch bis zum Jahr 2033 leisten, spätestens dann bin ich meinen Eltern nichts mehr schuldig. Ich habe ihnen viel zu verdanken, auch meinen Namen Hartmut, sowie den zweiten Namen Jürgen, den Namen meines Bruders, den ich niemals kennenlernen durfte und dessen Ersatz ich niemals sein konnte. Den Verlust, den Eltern erleiden, wenn sie ein Kind verlieren, insbesondere wenn sie selbst falsch oder fahrlässig gehandelt haben, kann ihnen niemand abnehmen.

Was ich für Euch, meine Eltern, postum machen darf, ist, all meine Energie der Befriedung unsere Welt zu widmen. Ihr und das Leben habt mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin und geleistet habe.

In der Zeit ab März 2020 hätte mir dieses System diesen Abschied nicht ermöglicht. Meinem Vater ist das jetzt egal, mir nicht. Ich brauchte diesen Abschied. Selbst zu sehen, dass er mir nichts mehr antun kann. Dass, was dieses System Menschen antut, weil Angst und Spaltung bedient werden, das, was wieder und wieder zu Krieg führt, zu neuem Hass, darf ein Ende haben, denn dann ist alles gut.

Herzlichst
Euer h.Art.mut

PS:
Gestern habe ich mein drittes Buch, „Unschlagbarer Weg der Erleichterung“ auf den Weg zum Probedruck gebracht. Das zweite, „Vom A zum O“, mein erstes autobiografisches Werk, bekomme ich diese Woche zur Druckfreigabe vorgelegt.

das.Blatt

und wann wendet es sich?

Hallo liebe Follower,

gerade bearbeite ich den Text zu einem wert.Bild. Mit dem Werk das.Blatt, welches ich in Dachau aufgenommen habe, thematisiere ich die Verantwortung der Deutschen und Juden für die Befriedung unsere Welt.

Dabei fällt mir eine Geschichte zu einer Motorradtour mit Hartwig ein, als wir zusammen auf dem Weg nach St. Petersburg waren. Viele Jahre gingen wir für 10 Tage, von Himmelfahrt bis Pfingsten, auf große Motorradtour. Dieses Mal sollte es nach St. Petersburg gehen, also nach Russland. Beginnend vom Süden, der Slowakei, grob entlang der Ostgrenze des Deutschen Reiches von 1945.

So kamen wir auch in die Nähe des Ortes Auschwitz, dieser Ort viel und einfach so zu, wie uns viele Orte mit geschichtlichem Hintergrund auf unseren Fahrten durch Europa immer wieder so zu vielen. Ob es auch ein Zufall war, dass der damalige „Deutsche“ Papst Benedict, gerade auf Polen-Besuch war, weiß ist nicht. Im Lager Auschwitz wurde geputzt, was das Zeug hergab. Denn am nächsten Tag sollte Papst Benedict das KZ besuchen.

Insbesondere, dass die politische Orientierung der katholischen Kirche zu der Zeit von 1933 bis 1945, nicht eindeutig ist, bleibt zu klären, wer noch in Verantwortung für das sinnlose Hinrichten ethnischer Gruppen sich seiner Verantwortung stellt, und diese nicht nur den Deutschen aufdrückt. Wer schweigt, stimmt zu. Wie viele Menschen haben damals geschwiegen, insbesondere diejenigen, die nicht direkt dem Terrorregime von Hitlers ausgesetzt waren? Waren sie selbst in der Angst, dieses Regime würde sie irgendwann selbst abschlachten? Nach dem Motto, willst Du nicht mein Bruder sein, so schlage ich Dir den Schädel ein?

Mein Weg aus der Unterdrückung und des Wiederaufflammen des Faschismus in der ganzen Welt 2020, durch Ausgrenzung und Stigmatisierung der Menschen, die sich nicht der politisch gewollten Meinung angeschlossen haben, führte mich von Deutschland weg in die Schweizer Diaspora. Auch hier hat dieser politische Druck, welcher über die WHO ausgeführt wurde, seine Wirkung gezeigt. Allerdings haben die Politiker in der Schweiz ein großes Hindernis, sie „dürfen“ der Bevölkerung nach ihrer Meinung befragen. In der Schweiz war auch die Manipulation durch öffentliche Meinungsmache, dem generieren von Angst, hautnah zu spüren.

Jetzt bin ich aber abgedriftet, das passiert, wenn ich meinen Gedanken freien Lauf lasse.

Nachdem Hartwig und ich das KZ Ausschwitz besucht hatten, was ich wirklich Jedem empfehlen kann, um sich damit der Verantwortung für Befriedung und Befreiung vollkommen zu stellen, fuhren wir nach Krakau. Genau auf der Route, die zum Abend hin das Papamobil mit Benedict nehmen sollte. Alle seitlichen Einfahrten waren abgesichert, und je näher wir nach Krakau kamen, säumten mehr und mehr Gottesgläubige den Weg. Sangen, Tanzten und schwangen weiß gelbe Fähnchen.

Das war das Spalier für Hartwig und mich, zwei Motorradfahrern auf ihren Wegen durch Europa.

In Krakau angekommen nahmen wir uns ein Hotel, nahe an dieser Strecke, und gesellten uns dann zu den singenden Menschen dort. Der Glaube versetzt Berge und viele Polen haben in der Kirche Zuflucht vor ihrem kommunistischen Regime gesucht. Nur sind diese Berge nicht mehr so hoch, insbesondere nach den schweren Missbrauchsfällen an junge Menschen. Die Machtstrukturen von Religionen und Staaten befeuern die Spaltung, die wieder und wieder zu Kriegen führt. Dass sich gerade Mächtige dann als Friedensfürsten feiern lassen, ist surreal, denn alles steht in Abhängigkeit zueinander. Auch, dass sie sich durch ein gepanzertes Fahrzeug schützen lassen müssen, in dem der Papst wie ein Affe in seinem Käfig den Gläubigen präsentiert wird. Hätte nur noch gefehlt, dass der „Papa“ wie ein Karnevalsprinz Kamelle unter die Narren wirft.

Zu dieser Tour, insbesondere auch zu einem Ereignis zu Beginn in der Slowakei, in der es um alles andere als einen Narren geht , schreibe ich demnächst, wenn die Zeit es zulässt.

Herzlichst
Euer h.Art.mut