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300 Kilometer

Wenn mir einer nach meiner Erkrankung in 2011 gesagt hätte, dass ich mal mit einem Rad an einem Tag in Schweden einen See umrunden werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Tatsächlich war ich dann im Jahr 2018 einer von 18.000 Radfahren, die den Vättern, den zweitgrößten See in Schweden, komplett umrunden. Ein Erlebnis unbeschreiblicher Art.

Unbeschreiblich war auch, dass ich bei der Hinfahrt, wenige 100 Kilometer gefahren, beim Tanken meines Autos feststellte, dass sich doch tatsächlich Öl im Kühlwasser befand. Die Kopfdichtung des Motors war undicht. Was tun, die Veranstaltung sausen lassen, obwohl das Wetter doch mitspielen wollte. Ich dachte Augen zu und durch…

…in Motala angekommen, dem Start- und Zielort für die 300 Km-Runde, schlugen wir das Hinterbauzelt auf und machten uns mit den Begebenheiten vor Ort bekannt. Der Start für uns war angesetzt um 04:22 Uhr. Wir waren angemeldet in einer Vierergruppe, eine Freundin aus dem Verein, in dem ich damals Trainer war, hatte mich animiert, dort mitzufahren. So starteten wir in einer der Gruppen, die in 2-Minuten-Takt zu geschätzten je 100 Fahrern auf den Weg um den See geschickt wurden.

Ein Schauspiel ohne Worte. Wir hielten uns erst in dieser Gruppe, welche dann auf spektakuläre Weise von einer straff organisierten anderen überholt wurde. Scheinbar war das ein großer Schwedischer Verein, alle trugen die gleiche Trikotfarbe. Bei dem kleinsten Versuch, sich „unter“ diese Gruppe zu mischen, fielen heftige schwedische Worte, dessen Inhalt ich nicht deuten konnte, aber trotzdem deutlich verstand, der Ton macht die Musik. So fuhren wir vier immer beieinander, über zwei Verpflegungspunkte, welche im Abstand zwischen 40 bis 50 Kilometer um den See verteilt sind, bis zu Südspitze des Vättern. Dort war eine etwas längere Pause angesagt mit Köttbullar, Hafergrütze, warmer Blaubeersuppe und Salzgurken.

Nach dem Wendepunkt in Jönköping waren wir mehr oder weniger in unserer Vierergruppe auf uns allein gestellt. Hatten leichten Schiebewind und wurden etwas beflügelt, nutzten den Windschatten. Der Zweite Fahrer in einer Gruppe spart ca. 30% Energie und auch der Erste spart 10%, da der Zweite 2 der 3 Luftwirbel verhindert, die sich sonst hinter einem Radler bilden und von hinten an ihm ziehen.

So fuhren wir nun, Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation, nach dem Wendepunkt an der Nordseite des Vättern wieder mit leichtem Gegenwind. Das stellte mental aber keine Hürde mehr dar, denn das Ziel war nicht mehr weit entfernt. Nach einer Nettofahrzeit von 10 Stunden, also mit 30 Kilometer je Stunde, kamen wir gemeinsam ins Ziel. Glücklich, mit einer Medaille um den Hals gehängt, genossen wir das gereichte Essen im Ziel.

Meine Erkenntnis aus diesem Ereignis, welches wir ohne einen Tropfen Regen erleben durften, ist, dass in einer Gruppe etwas möglich ist, welches allein nicht erreichbar wäre. Gemeinschaft macht stark. Wenn alle an einem Strang ziehen, konzentriert auf ein Ziel hinarbeiten, ist Großes möglich.

Möglich war es auch, mit dem Auto und der undichten Kopfdichtung den weiten Weg wieder nach Hause zu fahren. Da der Wagen noch nicht so alt war, übernahm der Hersteller einen Teil der Reparaturkosten.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Die Milch

Zurzeit werden Maschinen entwickelt, welche in unseren Ozeanen schwimmendes Plastik einzusammeln sollen. Auch gibt es Mikroplastik, welches sich schon in den Organen von Fischen, also auf unseren Tellern wiederfindet…

…Erinnerungen an meine Kindheit werden dabei wach. An eine Zeit, als auf unserem Bauernhof noch Kühe, Schweine, Hühner, Hunde, Katzen und Mäuse lebten. Als noch zuhause geschlachtet wurde, als noch die Milch, welche direkt aus dem Euter der Kuh in einen für mich damals riesigen Topf landete und auf einen Herd, mit einer großen Stahlplatte, stehend, abgekocht wurde, der auch zur Beheizung des kompletten Hauses an eine kleine Zentralheizung angeschlossen war, welche im Winter auch mal einfror und an den Fensterscheiben dicke Eisblumen wuchsen.

Von der Milch, die dort jeden Morgen auf dem Herd stand, wurde nach dem Abkochen die Sahne abgeschöpft, welche auch mal nachmittags als Schlagsahne auf einem Blechkuchen, welcher mit selbst gepflückten Pflaumen belegt war, landete. Freitags gab es Fisch, das war purer Luxus, wenn man bedenkt das im Bohneneintopf, die Schweinepfoten mit gekocht und die spärlichen Fleischreste zum Essen abgepult wurden. Nichts kam um. Ein oder zweimal im Jahr brachten wir Kinder den gesammelten Müll, meistens alte Blechdosen, mit einem Handwagen zur Petscherkuhle…

…das ist jetzt gut 50 Jahre her, die Weltbevölkerung hat sich seitdem mehr als verdoppelt. Wir verbrauchen jetzt mehr, als unsere Erde nachwachsen lässt. Milch gibt es im Tetrapack, Wurst/Käse wird in Scheiben geschnitten in einer Plastikhülle mit wiederverschließbarem Deckel angeboten, Kuchen in Aluschalen. Der Abfall landet dann in einer riesigen gelben Tonne, welche alle 14 Tage von einem noch riesigeren Weißen LKW abgeholt wird. Kindern muss erklärt werden, dass Kühe in Wirklichkeit nicht lila sind.

Wie lange können wir uns noch die Sahne abschöpfen, wie lange kannst Du das noch?

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Die Arbeitsprobe

Eine große Rolle im Leben, gerade in größeren gemischten Gruppen, spielen Frauen, so ist meine Feststellung. Sie verhalten sich sehr schlau, wenn es um die Führung von Gruppen geht. So wurde ich mehrfach von Frauen aus der Gruppe als Anführer vorgeschlagen, welcher Mann würde sich in solch einem Falle nicht geehrt fühlen?

So war es auch bei der Arbeitsprobe zu meiner Meisterprüfung, welche über 2 x 8 Stunden an zwei Tagen abgelegt wurde. Neben einem anderen war auch ich einer der Auserwählten. Am ersten Tag wurden in Gemeinschaftsarbeit die Holzteile gesägt, gehobelt, furniert etc. Die Schwierigkeit bestand lediglich darin, dass jede der Arbeitsproben andere Abmessungen hatte. Serienfertigung war also nur bedingt möglich…

…in einem kleinen Punkt war ich zu kleinlich. Die Richtung, die ich vorgab, war etwas zu kompliziert gedacht. Ich wusste es nicht besser und stand mit voller Überzeugung dahinter. Alle folgten mir, stellten mich nicht in Frage. Nun hatten wir uns durch kluge Mitarbeit von allen in der Gruppe schon einen so großen Zeitvorsprung erarbeitet, dass, trotz meines Gedankenfehlers, alle ihre Arbeitsprobe rechtzeitig abgeben konnten. Einige waren schon weit vor der Zeit fertig. Ich konnte noch einem, der aus Versehen die Schlüsselbuchse auf dem Kopf stehend eingelassen hatte, helfen, seinen Fehler zu korrigieren.

Was habe ich aus dieser Arbeitsprobe gelernt, was kann ich heute davon für mich nutzen?

Ich habe gelernt, wenn man mit größter Überzeugung einen Weg aufzeigt, einem viele Folgen und nur wenig hinterfragen. Und habe gelernt, dass einige Frauen es gut verstehen, Männer für sich arbeiten zu lassen.

Ob deshalb an den Vorstandstischen der Chefetagen so wenig Frauen sitzen, kann ich nicht beurteilen. Ob im Deutschen Bundestag deshalb weniger Frauen als Männer sind, kann ich nicht beurteilen. Was ich beurteilen kann, ist, dass dort nur noch sehr wenige aus den mittleren oder unteren Bildungsschichten sitzen und dort kein Wort mehr haben.

Zu diesem Problem habe ich von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages noch keine Wortmeldung vernommen.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Der Schlapphut

In meiner Nachbarschaft wohnte jemand, dem ich im Nachhinein größten Respekt zolle. Er war nach einem Unfall an einem Knie mit der Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, konnte den Unterschenkel nur noch ein wenig vor und zurück bewegen.
Trotzdem ist er seinen täglichen Arbeitsweg, hin und zurück immerhin 50 km, mit dem Fahrrad gefahren. Er war Mechaniker von Beruf und baute in eine Kurbel seines Rades ein Zwischengelenk ein, so dass er sein lädierte Bein nur ein wenig hoch und runter bewegen brauchte. So konnte er weiter Radfahren, blieb trotz seiner Beeinträchtigung in Bewegung

…das Beitragsbild ist 2018 auf der Wasserkuppe entstanden, bei dem jährlich stattfindenden  Röhn-Radmarathon. Dort hatte ich mich für den „Bimbach 400“ angemeldet, Samstag 156 km und Sonntag 258 km, insgesamt mit ca. 7000 Höhenmetern. Der Hintergrund für meine Anmeldung war eine kollektive Erniedrigung der beiden Vorstandsmitglieder des Vereines, in dem ich ehrenamtlich als Trainer für den Rennradsport arbeitete. Im Vorjahr hatte ich am Sonntag „nur“ eine Strecke von 200 km gefahren, war mit über 90 kg Körpergewicht viel zu schwer für diese Bergetappen, die anderen Beiden aber die 258 km-Strecke.
Sie waren sich Beide im Gruppenchat darüber einig, dass ich den „Schlapphut“ gemacht hätte.

Ich wollte mir jetzt selbst, auch den beiden Vorständlern, beweisen, dass ich das schaffen kann, sogar „Bimbach 400“ schaffen kann, hatte dafür extra 10 Kg abgenommen und im dem Jahr schon früh mit dem Training angefangen.

Der Erfolg meines „Bimbach 400“ im Jahr 2018 war, dass sich mein linkes Knie meldete, genauer der Meniskus. Der, wie ich jetzt weiß, zu 50% eingerissen ist, schon vorher eingerissen war, normaler Verschleiß.

Keiner darf Dir einen Schlapphut aufsetzen. Du kannst alles schaffen, beweise es dir selbst. Beweise, dass du für dich die Verantwortung trägst.

Bleibe in natürlicher Bewegung.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Das zynische Ministerium

Ein kleines Beispiel aus dem gelebten Kommunismus unserer gesetzlichen Krankenkassen.

Ich bin seit Beginn meiner Ausbildung in der gesetzlichen Krankenkasse, der IKK. In den 80ern noch die Krankenkasse der Innungen. Mit der Liberalisierung des Gesundheitssystems hat jeder gesetzlich Versicherte die Möglichkeit innerhalb des Systems die Kasse zu wechseln, damit die Krankenkassen wirtschaftlicher handeln

…nach einer schweren Erkrankung stellte ich meine selbstständige Tätigkeit nach 20 Jahren vorerst ein. Meine damalige Ehefrau hatte zu der Zeit eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle. Die gesetzliche Krankenkasse bietet als besonderen Schutz der Familien, die der Staat mit dem Grundgesetz garantiert. Dort stellte ich zu der Zeit einen Antrag, damit ich über meinen Ehepartner krankenversichert bin. Das lehnte die Krankenkasse ab, da ich über noch über geringe Einnahmen aus Verpachtung bekam. Über ein Jahr gerechnet, bezahlte ich doppelt soviel Beitrag zur Krankenkasse, als ich Einnahmen zu verzeichnen hatte. Dies kommt einer Enteignung gleich.

Ich stehe voll und ganz hinter dem Sozialsystem unserer ganzen Bevölkerung, nicht zu dem Kommunismus innerhalb einer Gesundheits-Klasse.

Als Arbeitgeber, der 20 Jahre lang Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigt hat, junge Menschen ausgebildet hat, festzustellen, dass, wenn man selbst nicht mehr leistungsfähig ist, vom Staat fallengelassen wird, hat mir gezeigt, was bei uns falsch läuft.

Die Art, wie der Staat mit den Menschen umgeht, die die Leistungsträger und Ideengeber der Gesellschaft stellen, ist für mich Beispiellos.

Es gibt in Deutschland Menschen, die von den gesetzlichen Kassen nicht mehr aufgenommen werden und trotzdem herrscht innerhalb ihres Systems der Kommunismus.

Das ist ein zynisches Verhalten. Ein zynisches Verhalten des Staates gegenüber der Gesundheit ihrer arbeitenden Bürger.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Minderwertig

Das Gefühl von Minderwertigkeit überkam mich früher oft. Zum Beispiel wenn Hartwig für die Schule lernte und ich lieber durch die Gegend zog. Nicht so viel Sinn darin sah, die von anderen auferlegten Aufgaben fleißig auszuführen.

So hatte ich auch viel Respekt vor meinem Hausarzt, der mich viele Jahre in seiner Kartei führte. Er gehörte später auch zu meinem Kundenstamm, durfte in seiner Praxis den Empfangstresen bauen.

Jetzt denke ich gerade darüber nach, wie gnadenlos manchmal meine Handwerkerrechnungen gekürzt oder erst nach mehrmaligem Auffordern bezahlt wurden. Und ich denke auch darüber nach, dass er, ich war so um die 20, obwohl ich ihm genau meine Schmerzen geschildert hatte, mich an dem Tag ohne eine bestimmte Diagnose wieder nach Hause schickte.
Am späten Nachmittag nahm mich Hartwig auf sein Motorrad mit und fuhren in Flettmar die löchrige Straße Richtung Müden, da merkte ich die Schmerzen immer mehr. Am späten Abend passierte es dann, der Durchbruch meines Bilddarmes, da hatte sich im Wurmfortsatz wohl etwas entzündet.

Hatte ich jetzt auch die Möglichkeit, ich war 6 Wochen außer Kraft gesetzt, meinem Arzt die Rechnung zu kürzen? So etwas steht mir doch nicht zu? Ich habe doch kein Abi, bin doch zu dumm um überhaupt zu merken, was da passiert war.

Hat er mir dann vielleicht aus Mitleid die Aufträge erteilt oder weil ich so gute Arbeit gemacht habe? Immerhin hat er meine Rechnungen nicht gekürzt.

Ich bin nicht Minderwertig, keiner ist minderwertig.

Du bist nicht minderwertig, lasst dir dies nie einreden.

Munter bleiben, Dein h.Art.mut

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Überblick verloren

Wenn ich als Künstler und Unternehmer, der soziale Verantwortung übernimmt, beschreiben sollte was gerade in unserem Land passiert überlege ich, womit fange ich an und womit höre ich auf. So fange ich einfach mal an:

So wurde jetzt eine große Impf-Kampagne auf den Weg gebracht. Viele Mitarbeiter wurden angeworben, Verträge abgeschlossen. Sie gehen also zu ihrer Arbeit, nur fehlt der Impfstoff. So werden sie wieder nach Haue geschickt, bekommen den vertraglichen Lohn ausgezahlt. Das ist ihr gutes Recht. Wer bezahlt das?

So haben beamtete Lehrkräfte auf die Verfassung, auch auf den Paragrafen 6 GG, einen Eid geschworen, dass sie sich für das Wohl der Kinder einzusetzen haben. Sie bekommen dafür ein fürstliches Salär mit staatlicher privater Krankenversicherung, gehobene Altersversorgung und genießen viel Urlaubszeit. Nun sitzen sie zuhause, obwohl Schulzeit ist. Das ist nicht ihr gutes Recht. Wer bezahlt das?

So haben nicht nur Pflegekräfte und Krankenschwestern eine wohl verdiente Corona-Zulage bekommen, sondern auch Staatsbedienstete und Mitarbeiter, welche beim Bundestag mit Zeitverträgen angestellt sind. Zudem werden die Türen der Ämter verschlossen. Wer kassiert da, wer bezahlt das?

Menschen werden zum Sterben in Krankenhäuser verbracht, damit sie dort mit Schläuchen im Hals und in den Blutbahnen maschinenkontrolliert sterben dürfen. Das ist nicht ihr gutes Recht. Wer kassiert da, wer bezahlt da?

Die Industrie darf weiterarbeiten. Sie setzen ihre Mitarbeiter dieser Gefahr aus. Wo bleibt die Berufsgenossenschaft? Warum schreitet sie nicht ein? Wer kassiert da?

Ein Paketbote, der sich aus dem Grunde etwas dazuverdienen möchte, da seine Rente nicht reicht, wird von seinem Arbeitgeber, vielleicht Herr Jeff Bezos, dieser Gefahr ausgesetzt. Warum interveniert hier nicht deine Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel? Wer kassiert da, wer bezahlt da?

Friseuren, Wirten und Künstlern wird die Existenz zerstört. Wer bezahlt das?

Kinder, die laut Paragraf 6 GG über ein besonderes Fürsorgerecht verfügen, werden von unserer Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel daran gehindert, eine gute Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu erlernen. Wer bezahlt das?

Ich höre jetzt auf, weil es mir reicht. Frau Dr. Angela Merkel, es reicht.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Hinter verschlossenen Türen

Kann sich einer ausmalen, was sich zurzeit hinter den verschlossenen Türen unserer Republik abspielen könnte?

Ich habe eine Erinnerung an eine Zeit, als Schule noch funktionierte. Zu der Zeit wurden blaue Briefe an die Eltern verschickt. In den Briefen wurde den Eltern mitgeteilt was an ihrem Kind auffällig war.

Ich war auffällig geworden, denn, es fehlten mehrfach meine Hausaufgaben. Das kann passieren, wenn man Kindern viel Freiheit lässt, sich nicht um sie kümmert, kein Interesse an ihnen zeigt. Weil ich meine Hausaufgaben nicht machte kam also ein Blauer Brief nach Hause. Meine Mutter gab diesen an meinem Vater weiter, der mir daraufhin unmissverständlich, mit ein paar klapsen auf meinen Hintern, den Hinweis gab, wieder fleißig zu sein. Sie hätten den Brief auch so auffassen können, dass sie sich als Eltern mehr um ihren Sohn kümmern sollten.

Sie kümmerten sich nicht, ich genoss weiterhin meine Freiheit als Kind. Ich sah in dem Lernen nicht so viel Sinn, draußen gab es mit meinen eigenen Augen viel mehr selbst zu entdecken. Es dauerte also nicht lange, da kam der zweite Brief, diesmal einer dunkelblauer. Hat sich meine Mutter wohl bloßgestellt gefühlt? Sie reichte auch diesen sBrief an meinen Vater weiter…

…einem Vater, der als 18-Jähriger 1943 für einen Psychopaten in den Krieg ziehen musste…
…einem Vater, der erst 1948 aus der russischen Kriegsgefangenschaft nach Hause kam…
…einem Vater, der als Landwirt einen Betrieb zu führen hatte, der aufgrund der geringen Größe, trotz eines 24/7 Einsatzes, zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel abwarf…
…einem Vater, der sehr intelligent war, zum Studieren der Familie aber das Geld fehlte…
…einem Vater, der 1960 seinen zweiten 4-jährigen Sohn mit massiven Hautverbrennungen über vier Tage qualvoll ersticken sah…

…einem Vater, der mich erst kurz vorher schon mal darauf hingewiesen hatte, fleißig zu sein…

…ich erspare Euch Details…

…nach seiner Attacke gegen mich, wegen seines Lebensfrustes, den er gnadenlos an mich, einem wehrlosen 10-jährigen Jungen, wieder und wieder und wieder ausließ, verkroch ich mich in dem Holzschuppen, der neben der großen Scheune stand…

…erst 40 Jahre später bin ich aus diesem Schuppen aufrecht herausgetreten und habe meinen Vater zur Rede gestellt, ich brauchte dafür 2 Anläufe. Geleugnet hat er es bis zu seinem Tod. Er hat mich verleugnet, seinen eigenen Sohn. Ich hatte ihm verziehen, weil ich erst begreifen musste, dass jeder Mensch sein Leben lebt, darin auch gefangen sein kann. Mein Vater war in seinem selbst gewählten Gefängnis.
Die letzten Wochen seines Lebens war ich immer in seiner Nähe. Irgendwann hat er mich gefragt, ob wir uns noch irgendetwas zu sagen hätten.

Ich sagte ihm, es ist alles Gut. Einen Tag später ist er für immer mit seinem Leid eingeschlafen. Er hat noch versucht, vor seinem letzten Ausatmen, seine Augen zu schließen, es ist ihm nicht geglückt.

Erst jetzt, mit fast 60 Jahren, bin ich wieder frei.

So frei wie ein kleiner unschuldiger Junge. Jetzt sehe ich mir wieder die Welt mit offenen Augen, so wie damals.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Ich lerne gerne dazu und werde, wenn ich Zeit finde, dir Rede und Antwort stehen.

Danke:-)

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Ein Kunstprojekt

Das Bild an der Wand

Als kleinem Jungen war mir ein Bild aufgefallen, es hing in der Fernsehstube an der Wand. Wir hatten damals einen Schwarz-Weiß-Röhrenfernseher. Zu empfangen waren das Erste, das Dritte und Ostzone 1, das Zweite nicht.

Da hing ein Bild an der Wand. Etwas unscharf, schwarz-weiß, darauf ein kleiner Junge, im Alter von 4 Jahren.

Da hing ein Bild an der Wand, wer das wohl ist?
Da hing ein Bild an der Wand, ich wusste nichts.
Da hing ein Bild an der Wand, meine Mutter immer traurig.
Da hing ein Bild an der Wand, Vater so hart.

Im April 1960, meine Mutter hing Wäsche auf, da hing noch kein Bild an der Wand.
Im April 1960, dort eine Wanne mit heißer Waschlauge stand.

Da hing noch kein Bild an der Wand.


Im April 1960, mein Vater wurde hart, da hing ein Bild an der Wand.
Im April 1960, Mutter für immer traurig, da hing ein Bild an der Wand.

Da hing ein Bild an der Wand, Mutter ist nicht mehr traurig, ist ihm schon gefolgt.

Ich lebe.

Irgendwann folge ich ihm und werde Dankbar sein, für die vielen bunten Programme die ich ansehen durfte.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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Der bedingungslose Generationenvertrag

Der bedingungslose Generationenvertrag setzt den Rahmen für eine friedliche Welt, denn, die Welt verändert sich rasant. Mehr und mehr halten KI-gestützte Systeme Einzug in die Wirtschaft, die Natur fordert ihr Recht ein. Ein Rentensystem, welches ausschließlich die Arbeit als Bezugsgröße zur Berechnung heranzieht, wird den Erfordernissen der Zukunft nicht mehr gerecht.

Hier mein Vorschlag für den bedingungslosen Generationenvertrag:

  1. Jede lebende Person ist per Geburt Mitglied in dem voll solidarischen Generationenvertrag.

  2. Die Beitragszahlungspflicht endet mit dem Tod.

  3. Jedwedes Einkommen wird zur Finanzierung herangezogen.

  4. Der prozentuale Beitrag zur bedingungslosen Grundrente ist für alle gleich.

  5. Der Prozentsatz des Beitrages, der ausschließlich über einen Generationenvertrag zu leisten ist, wird jährlich über einen noch festzulegenden Algorithmus berechnet.

  6. Das Renteneintrittsalter kann von jedem frei gewählt werden, der Rentenbezug beginnt mit Eintritt in die Rente. Die Rentenhöhe wird durch einen noch festzulegenden Algorithmus berechnet, als Hauptfaktor gilt die Beitragszeit.

  7. Gewinne aus nicht personenbasierten Gesellschaften, Institutionen, Stiftungen etc. werden genauso behandelt, wie Einkommen von lebenden Personen.

  8. Die Erträge aus der Erbschaftssteuer fließen zu 100% in die bedingungslose Grundrente mit ein.

  9. Alle Vereinbarungen, welche nicht die Solidarität der bedingungslosen Grundrente fördern, sind nichtig.

  10. Jeder hat das Recht, für sich selbst zusätzliche private Rentenvorsorge zu treffen.

Munter bleiben, euer h.Art.mut

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