Archiv der Kategorie: Leben

Ungebildete äußern ihre Gefühle mit Fäusten. Gebildete mit zu Taten werdenden Gedanken.

Hallo Klaus,

immer wenn ich die Bilder der von Dir eingebauten Küchen sehe, denke ich an meine Zeit als Selbstständiger Tischlermeister zurück. Wir, Auszubildende, Tischlergesellen und Techniker, haben in meiner kleinen und feinen Tischlerei viele Möbel auf Maß für unsere privaten und geschäftlichen Kunden hergestellt. Für den gesamten Ablauf hatte ich über 20 Jahre eine exakt auf die Produktion zugeschnittene Software programmiert.
In den frühen 90er Jahren habe ich auf einem IBM-MS-DOS Rechner mit Basic angefangen, dieses Computerprogramm zu schreiben. Da hatte man einen Bildschirm mit 25 x 80 Feldern, auf denen ein Zeichensatz mit 256 Charakter und 8 verschiedenen Vorder- und Hintergrundfarben zur Verfügung stand, um Oberflächen für die Dateneingabe für den Anwender zur Verfügung zu stellen. Als dann MS-Windows auf den Markt kam, hatte ich schon ein großes Programm mit ca. 30 verschiedenen Eingabeoberflächen programmiert. Das Programm war mir mittlerweile so wertvoll, dass ich mich damals entschloss, den Quellcode in MS-Windows mit neuen Oberflächen weiter zu nutzen. Das war dann für die Entwicklung meines Betriebes die richtige Entscheidung, denn jetzt hatte ich viele weitere Möglichkeiten, zeitfressende Routinearbeiten von einem Computer erledigen zu lassen…

…wenn ich jetzt die Küchen sehe, die du montierst, hatte ich ein Programm geschrieben, dass wenn ich mit dem Kunden die Planung am Rechner mit 3-D-Darstellung fertig hatte und der Kunde den Auftrag erteilt hatte, sämtliche Daten für den weiteren Vorgang bis zur Rechnungsstellung und Garantiefase im Rechner abbilden konnte.

Wenn  ich hier auf Facebook die kleine Nutzeroberfläche sehe, muss ich feststellen, dass ich damals viel zu viel Aufwand betrieben habe, um meinen Lebensunterhalt zu sichern. Ich zolle dem Betreiber dieser Seite meinen größten Respekt, er ist sehr pfiffig. Sogar so pfiffig, dass den Gewinn, den er mit dieser Plattform erzielt, nicht bei uns versteuert. Wenn er sich an unserem Sozialsystem beteiligen würde, bräuchtest du viel weniger Arbeiten, hättest schon um 14:00 Uhr Feierabend und nicht erst um 20:00 Uhr und könntest dir dasselbe Leisten, wie jetzt.

#ichBinFürSozialeFreiheit
Ein Kunstprojekt

24 Stunden Berlin

Setz dir deinen Kopfhörer auf und lass die Zeit fließen.

Schließe die Augen und höre dem Lauf der Zeit einfach nur zu.

Allumfängliche Entspannung ist dir von mir garantiert.

Wie fühlen sich 24 Stunden in Berlin für dich an?

Kunst, die keiner sehen möchte, eine kleine Geschichte von Freiheit.

Soll er doch arbeiten gehen…dieses durfte ich mir mal anhören, als ich als ehrenamtlicher Trainer in einem Sportverein in meiner Nähe die sportliche Leitung und damit auch Verantwortung übernommen hatte.

Alle Mitglieder der Sparte haben von meiner Arbeit profitiert, trotzdem habe ich diese Aussage wahrgenommen.

Was steckt hinter der Aussage: „Soll er doch arbeiten gehen.“? Wenn jeder Mensch „arbeiten“ geht, einer geregelten Arbeit nachgeht, wer sorgt dann dafür, dass dieser seinen Lohn auf sein Konto bekommt? Wer sorgt dafür, dass dort, wenn er zur „Arbeit“ geht, auch welche ist? Wer trägt die Verantwortung, wenn derjenige, der zur Arbeit geht, krank wird oder Urlaub macht? Wer sorgt dafür, falls bei der Arbeit etwas schief geht, dafür dem Kunden gegenüber geradezustehen? Wer sorgt dafür, dass junge Menschen für ihren Lebensweg ausgebildet werden?

Wenn sich jetzt der Staat dahinstellt und mir mitteilt, ich sei nicht Systemrelevant, ist das die größte Respektlosigkeit, die mir vom Staat entgegengebracht wird. Durch das entstandenen Klassen-System unseres Staates wird das sich selbst schaffende Unternehmertum, welches mit einer Idee ganz klein beginnt, allumfänglich zerstört.

Kunst, die versucht zu ergründen

Was spürst du?

Das Gespür, welches ich habe, hat mir gezeigt, dass mit diesen vielen gleichlautenden Angstbotschaften, die seit dem letzten Jahr massiv im Netz und in unserem norddeutschen Raum verteilt werden, einen psychologischen Hintergrund haben.

Madsack , im Aufsichtsrat von dpa:
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Neue Presse, Ostsee-Zeitung, Lübecker Nachrichten, Aller-Zeitung, Schaumburger Nachrichten, Wolfsburger Allgemeine Zeitung, Peiner Allgemeine Zeitung, Göttinger Tageblatt, Eichsfelder Tageblatt, Gelnhäuser Neue Zeitung, Märkische Allgemeine, Leipziger Volkszeitung, Dresdner Neueste Nachrichten, Naumburger Tageblatt.

dpa gesteuert:
FAZ, Tagespiegel, Zeit

Weiter habe ich nicht recherchiert, weil ich ob dieser Macht nur noch schockiert bin.

Die freie Presse, wie sie vor dem Internetzeitalter existierte, ist spätestens seit 2019 Vergangenheit.

Wer Augen im Kopf hat, wer die Grundrechenarten beherrscht, kann die Macht dieser Vereinigung berechnen.

#ichBinFürSozialeFreiheit
Ein Kunstprojekt