Archiv für den Monat: Dezember 2015

25.03.2014 MDK-Besuch

Heute war der Medizinische Dienst der Krankenversicherung bei uns, also eher bei meinem Vater. Die Frau war sehr neutral uns gegenüber, hatte viele Fragen an mich und meinen Vater.

Da die Beziehung zwischen mir und meinem Vater in der Vergangenheit sehr schwierig war, kommt jetzt eine Zeit, in der Nähe zwischen uns mehr und mehr an der Tagesordnung sein wird. Mein Vater ist keiner der jammert oder fordert. So verlief auch das Gespräch, sachlich, ohne Übertreibung. Aber sein Zustand ist auch nicht mehr befriedigend, es fällt mir sehr schwer ihm dabei zuzusehen, bei seinem langsamen Verfall. Wie er bei jedem Schritt Schmerzen empfindet, sich nicht mehr alleine anziehen kann. Mit den Händen kommt er nur noch bis zum Knie, mehr geht nicht.

Fast jeder in seiner körperlichen Verfassung hätte sich schon längst künstliche Gelenke „einbauen“ lassen. Er nicht! Er Trägt sein Schicksal, erträgt die Schmerzen, die ihm im Vergleich zu dem Schmerz seiner Lebensgeschichte wohl nur sehr klein vorkommen.

Wir warten jetzt auf das Ergebnis der Begutachtung.

24.03.2014 Lachyoga

Lachyoga, eine neue Erfahrung für mich. Ich hatte am Anfang des Lachyoga-Kongresses in Salzburg doch gemischte Gefühle. Was würde mich erwarten, wer oder was würde dort auf mich warten? Ich bin mit offenen Armen empfangen worden, habe viele interessante Menschen getroffen. Es waren hauptsächlich Lachyoga-Lehrer oder Lachyoga-Ausbilder Vorort. Sogar Madan Kataria, der Begründer des Lachyoga, war bei dem mehrtägigen Kongress anwesend. Alles in Allem eine tolle Erfahrung für mich.

Kongress-Besucher mit Interesse an den von mir während des Kongresses gedrehten Videos können mir gerne eine Mail schicken. Ihr bekommt dann zum ansehen/runterladen einen Link.

10.03.2014 Nur noch eine Treppe…

Nachdem ich mit meiner Familie im Jahr 1988 die Wohnung mit meinen Eltern getauscht hatte, wohnten Sie im Dachgeschoss meines Hauses.

Ab März 1997, dem Tod meiner Mutter, bewohnte mein Vater diese Dachwohnung allein. Nun, knapp neunzigjährig, konnte er die Treppen nur noch schwerlich begehen. Jeder Schritt ist eine Last geworden, bislang waren die Treppen für ihn aber auch ein gutes Training, wer rastet der rostet.

Jetzt hat er die Altenteiler-Wohnung im Erdgeschoss bezogen und der „Medizinische Dienst der Krankenkasse“ wird ihn demnächst „begutachten“. Vorab haben wir einen Pflegedienst für seine Körperpflege beauftragt, er kann leider nicht mehr selbstständig alle Stellen seines Körpers erreichen. Mal sehen was der medizinische Dienst feststellen wird, man hört ja nicht nur Gutes darüber. Menschen, die ihren Kopf schon unter dem Arm tragen, werden als „Gesund“ erklärt.